Vierfach-Adapter für M.2-SSDs: Sonnet M.2 4x4 PCIe Card silent im Test
Sonnets PCIe-Adapter nimmt vier flotte PCIe-SSDs auf. Schaltet man diese in einem RAID zusammen, addiert sich deren Leistung.
Die meisten Adapter für die Zusammenschaltung mehrerer PCIe-SSDs nerven mit lauten Lüftern. Letzterer fehlt bei der Sonnet M.2 4x4 PCIe Card silent, einer PCIe-Karte in voller Baulänge; die Wärme führt sie über einen recht großen Kühlkörper ab. Die Karte benötigt einen PCIe-Slot mit 16 Lanes, ein integrierter PCIe-3.0-Switch teilt diese in Portionen à 4 Lanes auf die vier SSDs auf.
Diese vier SSDs lassen sich dann entweder einzeln nutzen oder zu Verbünden wie JBOD und RAID zusammenschalten, die entweder mehr Ausfallsicherheit oder eine höhere Geschwindigkeit bieten. Doch dazu muss man die Funktionen des jeweiligen Betriebssystems nutzen, unter Windows etwa die Speicherplätze (Storage Spaces) und unter Linux mdadm.
Für den Test haben wir unter macOS den RAID-Assistenten des Festplattendienstprogramms genutzt, unter Windows 10 die Storage Spaces und unter Windows Server 2019 die eigentlich bereits obsolete Datenträgerverwaltung – denn nur mit dieser lässt sich mit Windows-Bordmitteln ein RAID 5 anlegen. Das Booten von der SSD-Karte klappt lediglich auf dem Mac und nur, wenn man eine einzelne SSD oder ein JBOD benutzt. Laut Anbieter kann man die Karte auch im Mac Pro von 2012 verwenden, wenn auch mit geringerer Geschwindigkeit.
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