Test VW Tiguan: Wolfsburger Wühler

Wie bei anderen Modellen auch, kommt VW mit seinem kompakten SUV Tiguan recht spät auf den Markt. Ob der kleine Bruder des Touareg das Zeug zum Erfolgsmodell hat, lesen Sie hier

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Budapest, 24. September 2007 – Da muss man sich erst mal durchwühlen! Nein, nicht mit dem neuen Tiguan durch den Schlamm, sondern mit dem Kopf durch die Ausstattungsvarianten des neuen Kompakt-SUVs von Volkswagen: „Trend & Fun“, „Sport & Style“, „Track & Field“ – so heißen die verfügbaren Außen- und Innenausstattungen. Dazu gibt es zwei Fahrzeugfronten, die „18-Grad“- und die „28-Grad“-Version und außerdem noch einen speziellen Offroad-Modus. Doch der Reihe nach: Wir sind bei der Pressefahrvorstellung des VW Tiguan in Budapest und haben sowohl den 150-PS-TSI-Motor als auch und den 140-PS-TDI für Sie gefahren.

Alle Motoren, die VW für den Tiguan anbietet, sind aufgeladen. Es wird drei Benzin-Direkteinspritzer geben, die 150, 170 und 200 PS leisten, wobei der 200-PS-Motor nicht mit der aktuell zum Beispiel im Golf GTI eingesetzten Maschine identisch ist; es handelt sich vielmehr um eine komplette Neuentwicklung. Ganz neu sind auch die Dieselmotoren: Endlich löst Volkswagen die recht laut nagelnde Pumpe-Düse-Einspritzung ab und setzt komplett auf Common-Rail-Vierzylinder. Die zwei TDI-Motoren für den Tiguan leisten 140 und 170 PS.

Test VW Tiguan: Wolfsburger Wühler (40 Bilder)

Der neue VW Tiguan rollt ab November 2007 über Deutschlands Straßen

Zum Marktstart im November 2007 ist nur der jeweils kleinste Benziner und Diesel erhältlich. Die größeren Maschinen werden im Laufe des Jahres 2008 ebenso nachgereicht wie ein preiswerteres Modell mit Frontantrieb. Die VW-Ingenieure versicherten uns übrigens, dass unter die Motorhaube auch Sechszylinder passen würden – egal ob Benziner oder Diesel. Der künftigen Weiterentwicklung des Tiguan sind also kaum Grenzen gesetzt.