Volvo drängt mit dem XC60 auf den Markt
Mit seinem Einstieg in das Segment der Mittelklasse-SUVs kommt Volvo reichlich spät. Reichen die Fähigkeiten des XC60, um noch ein Plätzchen im Revier von Tiguan und Co. zu ergattern?
- os
Valencia, 25. September 2008 – Das Revier der Mittelklasse-SUVs ist eigentlich bereits gut besetzt und ihr Lebensraum scheint eher zu schrumpfen. Hinter dem VW Tiguan und dem BMW X3 wird es bereits dünn mit den Verkaufszahlen – welchen Erfolg die neuen Modelle Audi Q5 und Mercedes GLK haben werden, muss sich erst einmal erweisen. Doch das ist die Liga, in der sich der neue Volvo XC60 messen will und muss. Ob er wegen veränderter Marktbedingungen möglicherweise zu spät kommt, können wir nicht beantworten – wie er sich fährt, dagegen schon.
S-förmige Heckleuchten
Der schwedische Nachschlag ist von vorne, zumindest auf den ersten Blick, ein verkleinertes Abbild des XC90. In der Seitenansicht fällt der ansteigende muskulöse Seitenschnitt auf. Er verleiht dem 4,62 Meter langen XC60 eine etwas pummelige Heckansicht. Besonders markant sind die S-förmigen Heckleuchten mit LED-Technik. Bauartbedingt hat der Volvo eine hohe Ladekante. Hinter der hohen Hürde verbergen sich 495 Liter Stauraum, bei umgeklappter Rückbank sind es 1455 Liter. Der BMW X3 misst 4,57 Meter und fasst ein Volumen von 480 Liter. Der ebenfalls 4,62 Meter lange Audi Q5 bietet ein Fassungsvermögen von 505 Liter. Das Stuttgarter Pendant Mercedes GLK misst 4,52 Meter und im Kofferraum finden 450 Liter Platz.
Volvo drängt mit dem XC60 auf den Markt (22 Bilder)

Die Front des Volvo XC 60 erinnert auf den ersten Blick an den XC90.
Schlicht, aber funktionell
Das schlichte Cockpit unseres Probanden überzeugt hauptsächlich durch seine Funktionalität. Die scheinbar frei schwebende Frontkonsole ist zum Fahrer hin ausgerichtet und beherbergt erstmals in einem Volvo den Bildschirm des Navigationssystems. Geblieben ist die umständliche Bedienung mittels zweier Knöpfe hinter dem Lenkrad oder über die mitgelieferte Fernbedienung.