Kurz informiert: Vorratsdatenspeicherung, Apple, Google Workspace, ADAC
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
EuGH: Vorratsdatenspeicherung nein, gezielte Ausnahmen ja
Eine flächendeckende und pauschale Speicherung von Internet- und Telefon-Verbindungsdaten ist nicht zulässig, entschied der Europäische Gerichtshof. Ausnahmen bei der Übermittlung und Speicherung von Verbindungsdaten seien aber möglich zur Bekämpfung schwerer Kriminalität oder im Fall einer Bedrohung der nationalen Sicherheit, teilte der EuGH in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil mit. Entsprechende Speicherungs- und Übermittlungsmaßnahmen müssten aber strikt auf den Anlass und seine Dauer begrenzt werden; sie müssten zudem durch ein Gericht oder eine unabhängige Institution jederzeit verbindlich überprüft werden können.
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Apple stoppt Verkauf von Lautsprechern und Kopfhörern
Apple bereitet sich offenbar auf einen deutlichen Ausbau seiner hauseigenen Audioprodukte vor. Das lässt sich der Tatsache entnehmen, dass der Konzern damit begonnen hat, Fremd-Hardware aus seinen Retail- und Online-Läden zu entfernen. Zu den neuen Apple-Audioprodukten gehört wohl ein verkleinerter und günstigerer HomePod-Smart-Speaker, neue Studio-Kopfhörer aus der AirPods-Linie, nämlich Over-Ear-Modelle mit High-End-Anspruch, und neue komplett drahtlose AirPods-Varianten.
Verknüpfung der Dienste im Google Workspace
Google vereint seine Kommunikations- und Kollaborationsdienste samt neuem Design unter einem Dach im Google Workspace. Die neue Marke soll ein neues Nutzererlebnis schaffen und damit die Arbeit erleichtern und Produktivität steigern. Nachdem im Sommer bereits in Gmail einige andere Dienste integriert wurden, ist das nun der Rundumschlag. Und damit wohl auch ein Angriff auf Microsoft mit Teams. Zunächst bekommen nur Businesskunden Zugang, noch in diesem Jahr sollen aber alle Nutzer auf Workspace zugreifen können.
ADAC-Pannenhilfe in Hamburg nun auch per E-Bike
Wer in der Hamburger Innenstadt mit dem Auto liegen bleibt, kann Pannenhilfe bald auch von einem radelnden ADAC-Mitarbeiter erwarten. Der Automobilclub will noch bis Ende Oktober testen, ob sich der Einsatz des Pedelecs mit Anhänger für die Pannenhilfe in der staugeplagten Innenstadt lohnt. Zwei Mitarbeiter sind dafür mit einem Gespann aus E-Bike und Anhänger unterwegs. Damit können sie bis zu 70 Kilo Werkzeug transportieren und einen Großteil der üblichen Einsätze übernehmen. Nicht möglich sind Batteriewechsel, Reifenwechsel und Arbeiten an den Achsen und Bremsen.
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(igr)