NEC lagert Geschäftsbereiche aus

Der japanische Elektronikriese NEC lagert die Produktion einiger elektronischer und elektromechanischer Komponenten in die Schwestergesellschaft Tokin aus.

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Von
  • Eckhard Paul

Der japanische Elektronikriese NEC gab bekannt, man werde einige Bereiche, zu denen die Produktion von Kondensatoren, Batterien und Relais gehört, mit der Schwestergesellschaft Tokin verschmelzen. Diese Aktion würde den siebtgrößten Hersteller elektronischer und elektromechanischer Komponenten weltweit hervorbringen.

Der Zusammenschluss verschafft NEC einen Mehrheitsanteil von 66,6 Prozent in der neuen Gesellschaft. Zurzeit ist NEC mit 46,6 Prozent an Tokin beteiligt. Mit der Geschäftsverlagerung, die zum 1. April des kommenden Jahres vollzogen sein soll, werden voraussichtlich auch 5000 Angestellte zu Tokin wechseln; die Gesamtbeschäftigtenzahl der Firma steigt damit auf 14.300. Erwartet wird ein jährlicher Gesamtumsatz von dann 1,45 Milliarden US-Dollar.

NEC startet damit den Versuch, sich in der Halbleiterproduktion gezielt auf den Hauptgeschäftsbereich – hochintegrierte Logik-Chips – zu konzentrieren. Dagegen soll der verlustbehaftete Bereich der DRAM-Speicherbausteine lediglich in einem Joint-Venture mit Hitachi weitergeführt werden. Beide Geschäftspartner wollen hier zu gleichen Teilen operieren. (ecp)