Auslegungssache 22: Ă–sterreichisches Minesweeper
Diskussionen um die DSGVO beschränken sich meist auf die nationale Perspektive. Professor Nikolaus Forgó berichtet von der österreichischen Datenschutzaufsicht.
- Holger Bleich
- Joerg Heidrich
Diskussionen rund um den Datenschutz und die DSGVO werden hierzulande meist stark aus inländischer Sicht geführt. Sei es, wenn es um die Höhe von Bußgeldern, um die Auslegung der DSGVO-Artikel oder um die praktischen Auswirkungen der DSGVO geht.
Joerg und Holger weiten deshalb in Episode 22 einmal den Blick und schauen hinüber ins Nachbarland Österreich. Dort an der Universität Wien leitet Professor Nikolaus Forgó das Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht. Prof. Forgó erläutert die Unterschiede im Institutionensystem zwischen den beiden Ländern und erklärt, warum die österreichische Datenschutzaufsicht zurückhaltender Bußgelder verhängt als die deutschen Behörden. Außerdem geht es um eine Kuriosität in der österreichischen DSGVO-Umsetzung: Obwohl es die Verordnung nicht vorsieht, umfasst sie auch den Schutz der Daten von juristischen Personen, also etwa von Unternehmen. Dies führte in Österreich bereits zu einigen gerichtlichen Auseinandersetzungen.
Episode 22:
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Auslegungssache, der Datenschutz-Podcast des c't Magazins
(hob)