Radeln im Retro-Gang

Sie wollen nicht auch beim Radeln auf ein Display starren? Designer der US-Firma Omata ­haben einen Fahrradcomputer entworfen, der aussieht wie ein alter Tacho.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 1 Min.

Er setzt das GPS-Signal in Zeigerbewegungen um und zeigt so Geschwindigkeit, Distanz, Fahrzeit und Höhenmeter. Die Genauigkeit liegt nach Firmenangaben bei 2,5 Metern für die Entfernungsmessung und bei 0,18 Kilometern pro Stunde für die Geschwindigkeit. Für die Höhenmessung gibt es keine Angabe.

Videos by heise

Die Mechanik hat die Firma gemeinsam mit dem Uhrenhersteller Seiko entwickelt. Da das Gerät nur scheinbar analog arbeitet, können Nutzer die Daten per App aufs Smartphone übertragen. Der Tacho mit einem Durchmesser von 6,3 Zentimetern lässt sich wie jeder Fahrradcomputer abnehmen. Die Technik steckt in einem robusten Aluminiumgehäuse, sodass sie auch ein bisschen was aushält.

Ob man den Tacho jedoch wirklich unbeschadet auf Asphalt fallen lassen kann, verraten die Designer vorsichtshalber nicht. Zwei Nachteile hat die Eleganz aber auf jeden Fall: ein happiger Preis von 700 Dollar und ein Akku, der nur 17 Stunden hält.

Produkt: Omata One
Hersteller: Omata
Preis: 700 US-Dollar (derzeit nur vorbestellbar)

(bsc)