Vergleich: Drei Kompakte mit Zweiliter-Dieselmotoren
In der Kompaktklasse sind Charakterdarsteller zunehmend gefragt. Wir haben mit dem Dodge Caliber, der Mercedes B-Klasse und dem VW CrossGolf drei davon mit Dieselmotoren gegeneinander antreten lassen
- mh
Haar, 10. Mai 2007 – In der Kompaktklasse sind neue Konzepte und besondere Typen zunehmend gefragter. Dazu zählt unter anderem die 2005 gestartete Mercedes B-Klasse. Das auch Sports Tourer genannte Modell setzte sich als van-artiger Premium-Kompakter im sportlich-eleganten Blechkleid von den Durchschnittstypen der Golfklasse ab. Ein Jahr später schickte die Daimler-Chrysler-Marke Dodge mit dem Caliber einen günstigen C-Segment-Vertreter in cooler Muscle-Car-Optik auf die Straße. Und nun hat auch VW mit dem CrossGolf einen auffälligen Kompakten mit großem Innenraum im feschen Offroad-Dress. Wir haben die drei sowohl spannenden als auch recht unterschiedlichen Charakterdarsteller mit Zweiliter-Dieselmotoren zusammen kommen lassen und verglichen.
Wie es Euch gefällt
An die zwei Jahre alte B-Klasse haben sich die Meisten wohl bereits gewöhnt. Auch ein Mercedes darf mittlerweile wie ein Kompakter aussehen. Der bereits ein Jahr alte Caliber ist hingegen noch immer ein exotischer Blickfänger. Mit kräftigen Schultern, ausgestellten Radhäusern und groĂźen Leuchten will er vor allem eines: kein Biedermann sein. Auch der CrossGolf kann sich deutlich vom Allerlei absetzen. Mit seinen stark akzentuierten Offroad-Anleihen geht er bei sportlich orientierten und freizeitÂaktiven Autofahrern auf Kundenfang. Ob man sich lieber fĂĽr den aggressiven Dodge, den Raum-Golf im sportiven Gelände-Kleidchen oder doch fĂĽr die elegante B-Klasse entscheiden will, ist wohl vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Widmen wir uns deshalb ausfĂĽhrlicher den inneren Werten ...
Motor und Getriebe
Die drei Probanden treten mit nahezu identischen Motorisierungen an. In allen drei Fällen sorgen Zweiliter-Turbodiesel mit jeweils 140 PS für bärigen Schub. Das kultivierteste Aggregat ist der Vierzylinder im Mercedes. Sein Selbstzünder-Dasein kann selbst dieser Motor nicht ganz verbergen. Doch die Geräusche und das Turboloch fallen dezent aus. Seine 300 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert er bereits bei 1600 Touren. Trotz der über 1,4 Tonnen Gewicht schafft der B 200 CDI den 100-km/h-Sprint in 9,6 Sekunden und wird 200 km/h schnell. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mercedes mit 5,6 Litern auf 100 Kilometer an. In unserem Test gingen im Schnitt 7,5 Liter durch die Einspritzdüsen. Ein guter Wert. Überzeugend ist auch das exakte und leichtgängige Sechsgang-Schaltgetriebe.
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