Kurz informiert: Safe-Inet, Streaming, Türklingeln, Weihnachtsurlaub

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde
Inhaltsverzeichnis

Deutsche Ermittler haben gemeinsam mit internationalen Kollegen und Europol einen VPN-Dienst außer Betrieb gesetzt, über den Hackerangriffe liefen. Die Strafverfolger haben den Dienst "Safe-Inet" abgeschaltet und dessen Webdomains konfisziert. Safe Inet wurde von einigen der weltweit größten Cyberkriminellen genutzt, um etwa Phishing oder mit Ransomware Erpressungsversuche durchzuführen sowie per Web-Skimming Zahlungsinformationen abzufangen.

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Die Corona-Krise lässt die Nachfrage nach Kinoproduktionen sinken. "Die Studioanfragen für 2021 kamen bisher überwiegend für größere Streamingformate", sagte der Vorstandschef der Studio Babelsberg AG, Carl Woebcken. "Die Nachfrage nach Kinofilmproduktionen ist verhaltener, weil sich im Moment alle Produzenten Gedanken machen, ob die Ausstrahlung im Kino das Maß aller Dinge ist und ob sich das rechnet." Bei großen Streamingformaten gebe es eine enorme Nachfrage, weil auch neue Anbieter an den Start gegangen seien.

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Mit Videokameras bestückte Türklingeln, die für vergleichsweise wenig Geld auf Online-Marktplätzen wie Amazon, eBay oder Wish angeboten werden, weisen schwere Sicherheitslücken auf. Zum Teil werden sie sogar schon mit Softwarefehlern geliefert. Dies hat ein Test der IT-Sicherheitsfirma NCC Group für das britische Online-Magazin "Which?" ergeben. Insgesamt stellen die Experten den smarten Geräten ein schlechtes Zeugnis aus, das einem "Albtraum" im Bereich des Internets der Dinge gleichkomme. Jenseits des aggressiven Datensammelns seien die Sicherheitsprobleme massiv.

Der IT-Branchenverband Bitkom hat Berufstätige zu ihrer dienstlichen Erreichbarkeit im Weihnachtsurlaub befragt. Gut 60 Prozent gaben an, für berufliche Kontakte bereitzustehen. Telefonischer Kontakt wird dabei am häufigsten akzeptiert. 42 Prozent sagten, sie würden auch Videoanrufe entgegennehmen. Allerdings sinkt die Bereitschaft: Bei einer vergleichbaren Umfrage im vergangenen Jahr hatten noch 71 Prozent angegeben, per Telefon, E-Mail und Co. zur Verfügung zu stehen. Einen deutlichen Unterschied gibt es zwischen Berufstätigen, die derzeit ganz oder teilweise im Homeoffice arbeiten: Hier sind 71 Prozent dienstlich während des Weihnachtsurlaubs erreichbar – unter Berufstätigen, die nicht im Homeoffice arbeiten, sind es nur 48 Prozent.

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(sy)