M1-Mac mini zieht maximal so viel wie erster Mac mini im Idle-Betrieb
Apple ist beim Mac in Sachen Thermal Output signifikant besser geworden. Der Konzern veröffentlichte nun beeindruckende Zahlen.
Mac mini mit M1.
(Bild: Apple)
M1-Macs bleiben sogar unter Volllast erstaunlich kühl, was man etwa am MacBook Air mit ARM-Chip feststellen kann, in dem Apple gar keinen Lüfter mehr verbaut. Nun hat der Konzern frische Angaben zu den Leistungs- und Thermal-Output-Werten der Apple-Silicon-Rechner publiziert, die im vergangenen Jahr auf den Markt kamen. Die Daten zeigen deutliche Unterschiede zu ihren Vorgängermodellen mit Intel-Prozessor.
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Mac mini mit M1 im Direktvergleich
Den Angaben zufolge liegen sowohl die Leistungsaufnahme als auch der Thermal Output in BTU pro Stunde erstaunlich niedrig. In einer Vergleichstabelle, die der Apple-Blogger John Gruber zusammengestellt hat, liest man so etwa, dass der Mac mini M1 im Idle-Betrieb nur 7 Watt zieht, bei Volllast noch 39 Watt. Der Thermal Output liegt zwischen 23 (Idle) und 133 (Volllast) BTU/H. Der Direktvergleich mit den Intel-Modellen ist fast schon bizarr.
Ein 6-Kern-Core i7 von 2018 zieht Idle 20 Watt, maximal hingegen 122. Der Thermal Output geht auf bis zu 417 BTU/H hoch. Nur ein lahmer 2-Kern-Core-i5 von 2014 unterbietet den M1 mit 6 Watt im Idle-Betrieb, allerdings mit mehr als doppelt so hoher Leistungsaufnahme unter Volllast (85 Watt). Nimmt man den 2005er Mac mini mit PowerPC G4, zeigt sich, dass der M1 unter Volllast nur wenig mehr Watt zieht als das Altgerät im Idle-Betrieb (39 gegen 32 Watt).
Angeblich schon vergessen
Der Mac mini M1 ist aktuell Apples leistungsfähigster ARM-Mac, da er erstens ständig am Strom hängt und zweitens mit einem relativ großen Lüfter ausgeliefert wird. Wenn man bedenkt, dass Apple den Mac mini zwischenzeitlich gerüchteweise schon abgeschrieben hatte – es erfolgten über Jahre keine größeren Updates mehr –, ist dies umso erstaunlicher.
Allerdings hat Apple auch bei der ersten Apple-Silicon-Maschine das alte Design beibehalten, erst dieses und kommendes Jahr ist mit neuen Formfaktoren zu rechnen. Das ändert aber an der Leistungsfähigkeit der Maschine nichts, die sich durchaus als Profigerät verwenden lässt. Nur die im SoC verbaute GPU dürfte nicht jedem Nutzer ausreichen – eGPU-Erweiterungen sind bei den M1-Macs aber nicht vorgesehen.
Mac & i widmet sich im neuen Heft 1/2021 ausfĂĽhrlich den neuen ARM-Macs, inklusive vieler Tipps und Tricks.
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(bsc)