Maßnahmen gegen 0190er-Faxbetrug gefordert

Die bayerische Staatsregierung soll Möglichkeiten für Maßnahmen gegen betrügerische 0190-Faxe prüfen.

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Von
  • Tim Gerber

Die bayerische Staatsregierung soll auf Initiative des Landtagsabgeordneten Ludwig Wörner (SPD) Möglichkeiten für Maßnahmen gegen Faxbetrug mit 0190-Nummern prüfen. Dabei erhält der Empfänger unaufgefordert ein Fax, das beispielsweise einen Fragebogen enthält, den er an eine kostenpflichtige Rufnummer zurücksenden soll.

"Das Problem nimmt derzeit überhand", betonte Wörner gegenüber heise online: "Jetzt werden gar schon günstige Wohnungen in München auf diese Weise angeboten. Geht man aber darauf ein, so erhält man keine Antwort und der Anbieter sitzt irgendwo in den USA", klagt Wörner.

Auf seine parlamentarische Anfrage hin hat die Staatsregierung nun acht Wochen Zeit, den rechtlichen Rahmen zu klären, innerhalb dem Gegenmaßnahmen möglich wären. Konkrete Vorschläge hat auch der Initiator noch nicht: "Ich will vor allem für das Problem sensibilisieren -- jetzt ist die Regierung am Zuge". (tig)