Ford-Tochter Spin bringt fernlenkbaren dreirädrigen Elektrotretroller

E-Tretroller, die ungünstig abgestellt wurden, will der Verleiher künftig von der Ferne umparken können.

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Der S-200 hat drei Räder und ist fernlenkbar.

(Bild: Spin)

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Spin, Tochter des US-amerikanischen Autoherstellers Ford, will dieses Jahr fernsteuerbare Elektrotretroller in europäische und nordamerikanische Städte bringen. Die E-Tretroller sollen aus der Ferne umgeparkt werden können, damit sie beispielsweise auf dem Gehweg niemanden behindern; oder der E-Tretroller wird umgestellt, wenn er zuletzt an einem Ort abgestellt wurde, an der eine weitere Nutzung unwahrscheinlich ist.

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Im Verlauf dieses Jahres will Spin überdies eine In-App-Funktion anbieten, mit der Kunden einen E-Scooter im Voraus oder in Echtzeit anfordern können. Das Betriebspersonal leitet das S-200 genannte Modell aus der Ferne an den gewünschten Ort.

Die "Spin Valet" genannte Technik besteht aus einer Frontkamera und Software von Tortoise. 300 damit bestückte E-Tretroller sollen zunächst in Boise im US-Bundesstaat Idaho getestet werden.

Der S-200, der von Spin zusammen mit Segway-Ninebot entwickelt wurde, verfügt über Machine-Learning- und Robotik-Technik und ein modernes Navigationssystem, teilte Spin mit. Der S-200 soll sich dank einer verbesserten Federung für unterschiedliche Straßenverhältnisse eigenen. Das Gefährt ist außerdem it drei unabhängig voneinander wirkenden Bremsen ausgerüstet sowie mit Blinkern am Lenker und am Hinterrad.

E-Stehroller im öffentlichen Verkehr (76 Bilder)

Seit dem 15. Juni 2019 sind Elektro-Stehroller, auch E-Tretroller oder E-Scooter genannt, auf öffentlichen Straßen in Deutschland zugelassen. Schon wurden die ersten in deutschen Städten gesichtet.
(Bild: Lime)

Spin ist seit vergangenen Sommer auf deutschen Straßen vertreten. Momentan gibt es die E-Tretroller der Ford-Tochter in Köln, Bonn, Brühl, Wesseling, Dortmund, Essen, Recklinghausen, Duisburg, Herne, Frechen und Lohmar.

(anw)