Kurz informiert: Atommüll-Endlager, Wikimedia-Foundation, Chrome, Googol-Zähler

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Ein Endlager mit Atommüll will niemand in der Nähe haben. Aber irgendwo müssen die Behälter hin, die übrig bleiben, wenn Atomkraft genutzt wurde oder wird. Mit einer Online-Konferenz des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung findet von Freitag bis Sonntag das erste gesetzlich vorgeschriebene Beteiligungsformat in der Suche nach einem Atommüll-Endlager statt. Ziel ist, die Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen für einen Endlager-Standort zu erörtern. Weitere Beratungstermine soll es im April und im Juni geben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat vor allem die Länder dazu aufgerufen, sich konstruktiv an der Suche nach einem Atommüll-Endlager zu beteiligen.

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Kurz nach dem 20. Geburtstag der Wikipedia gibt Katherine Maher die Führung der Wikimedia Foundation unerwartet ab. Die Stiftung betreibt die Online-Enzyklopädie und zahlreiche Schwesterprojekte. Maher hat sie nach einer schwierigen Übergangsphase wieder auf Wachstumskurs gebracht. Dabei hat die Managerin Wert darauf gelegt, bisher unterrepräsentierte Gruppen wie Frauen oder Wikipedianer in Entwicklungsländern stärker einzubinden. Die Nachfolge muss noch geklärt werden – überlicherweise eine langwierige Aufgabe für die gemeinnützige Stiftung, die sich am Standort San Francisco im Personalwettbewerb mit milliardenschweren Konzernen befindet. Bereits kommende Woche möchte Maher sich aus dem Tagesgeschäft der Wikimedia Foundation zurückziehen, im April wird Sie ihr Amt niederlegen.

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Das jüngste Update für den Chrome-Browser soll gegen eine bereits aktiv von Angreifern ausgenutzte Sicherheitslücke schützen. Die JavaScript-Engine V8 ist für Heap-Überläufe anfällig. Damit können Angreifer beliebigen Code auf dem Endgerät ausführen und haben das laut Google auch schon getan. Daher sollen Anwender für Windows, Linux und MacOS umgehend das Update einspielen.

Der YouTuber, Maker und Musiker Sam Battle hat mit seinem Googol-Zähler etwas geschaffen, bei dem wir uns fragen: Ist das Kunst? Making? Oder Wissenschaft? Sam Battle hat einen Zähler gebaut, der bis zu einem Googol – also 10 hoch 100 – zählen kann. Zumindest theoretisch, denn um dies zu erreichen, müsste er bei der aktuellen Geschwindigkeit länger zählen, als das bekannte Universum noch existieren wird. Der Zähler wird nun in Sam Battles "Museum of Everything Else" ausgestellt.

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(igr)