CPU-Kernlatenzen selbst messen

In c’t 2/2021 hatten Sie einen Artikel über die Kern-zu-Kern-Latenzen moderner Prozessoren. Wie kann ich diese bei meinem Rechner messen?

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In c’t 2/2021 hatten Sie einen Artikel über die Kern-zu-Kern-Latenzen moderner Prozessoren. Wie kann ich diese bei meinem Rechner messen?

Wir haben die Messungen unter Windows 10 mit dem Diagnoseprogramm Sisoft Sandra durchgeführt, das auch einige Benchmark-Funktionen enthält. Die kostenlose Lite-Testversion reicht für die Latenzmessungen vollkommen aus. Wir empfehlen, während der Messungen alle anderen geöffneten Anwendungen zu schließen.

Für die Messung wechseln Sie in Sisoft Sandra in den Reiter Benchmarks und wählen dort unter Prozessor den Punkt Mehrkern-Effizienz aus. In dem sich öffnenden Fenster müssen Sie bei „Parallelismus“ noch auf „Nur Multi-Prozessorkern (MC)“ umstellen, sonst messen Sie die Latenz mit den logischen Kernen von SMT beziehungsweise Hyperthreading. Der Test startet dann von selbst.

Statt der wenig aussagekräftigen Durchschnittswerte in der Grafik interessieren die Rohwerte der Latenzen. Die Werte für die einzelnen Kernpaare stehen ganz unten in dem Teilfenster. Um sie zu exportieren, kopiert man sie über das zweite Icon in der Leiste am unteren Fensterrand in die Zwischenablage und kann sie dann in einer Textdatei abspeichern oder in einer Tabellenkalkulation weiterverarbeiten.

(chh)