Kurz informiert: Mobilfunknetz, Online-Werbung, Bahn, Holz

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Der Ausbau eines vierten Mobilfunk-Netzes in Deutschland kann starten: 1&1 Drillisch hat ein Vertragsangebot seines Wettbewerbers Telefónica Deutschland für ein nationales Roaming angenommen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bis Mai sollen noch letzte Vertragsdetails geklärt werden, verbindlich ist die Vereinbarung aber schon jetzt. Drillisch gehört zur United-Internet-Gruppe und hatte 2019 Spektrum für den 5G-Mobilfunkstandard ersteigert. Diesen will Drillisch seinen Kunden über die eigenen Antennen ermöglichen. Für 2G, 3G und 4G kooperiert Drillisch mit Telefónica.

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Maryland hat als erster US-Bundesstaat eine separate Steuer auf "aus Online-Werbung abgeleiteten Umsätzen" eingeführt. Die Digitalsteuer soll insbesondere große Konzerne treffen. Je mehr Gesamtumsatz ein Unternehmen macht, umso höher wird der Steuersatz. Ab 15 Milliarden Dollar Jahresgesamtumsatz sind es zehn Prozent. Nun folgen Gerichtsprozesse, denn der Gesetzestext ist sehr kurz gehalten und lässt zahlreiche Fragen offen. Kritiker des Gesetzes bemängeln, dass die Steuer zu höheren Preise für Unternehmen und Verbraucher in Maryland führen werde, nicht zu einer Schmälerung der Profite großer Konzerne.

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Ab dem Sommer sollen Fahrgäste der Deutschen Bahn bei Zugausfällen und Verspätungen auch online eine Erstattung beantragen können. Bislang geht das nur analog: Sie müssen ein entsprechendes Formular ausfüllen und per Post abschicken. Damit soll dann Schluss sein. "In diesem Juni werden wir unseren Kunden digitale Erstattungsmöglichkeiten anbieten", sagte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber der dpa. Die Online-Erstattung sei aber nur ein Bestandteil eines weit umfassenderen digitalen Umbaus der Bahn-Systeme. Bis 2023 will die Bahn sämtliche digitale Kanäle für die Fahrgäste umgebaut haben.

Pures Holz findet in der Baubranche derzeit viele Freunde. Mit neuen Verfahren kann auch die Festigkeit von Holz so sehr gesteigert werden, dass es mit Stahl und Titanlegierungen bei zugleich geringerem Gewicht und Kosten konkurrieren kann. Nun gehen Holzforscher von der University of Maryland noch einen Schritt weiter: Sie entwickelten einen Prozess, um dünne Holzpaneele in einen durchsichtigen Werkstoff zu verwandeln, berichtet Technology Review. In einem Pilotversuch entstand ein durchsichtiges, dünnes Holzbrett von 20 Zentimeter Länge. Das Holz ließ mehr als 90 Prozent des sichtbaren Lichtspektrums hindurch.

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(igr)