c't 6/2021 - Der Blick ins Heft mit Smart Home & Clever Telefonieren
In der aktuellen c't geben wir Tipps fĂĽr den Smart-Home-Einstieg und fĂĽrs Telefonieren im Homeoffice. AuĂźerdem im Test: Homebanking am PC & Dokuscanner.
(Bild: Bild: Andreas Martini)
- Achim Barczok
Moin aus Hannover,
seit ich die meiste Zeit im Homeoffice arbeite, verschwimmt Privates und Berufliches bisweilen. Bestes Beispiel dafür sind die Anrufe auf meinem dienstlichen Telefon, die ich eine Zeit lang auf mein privates Smartphone umgeleitet habe. Ständig platzten nun Pressesprecher und Kollegen telefonisch in meine Mittagspause oder in den Feierabend. Und als mich der Chefredakteur auf dem privaten Handy zu erreichen versuchte, ging ich im ersten Moment von einem Notfall aus - bis ich bemerkte, dass das ja nur die Umleitung aus dem Büro war.
Das geht eigentlich besser: Wie man zu Hause private und dienstliche Anrufe per VoIP sauber trennt und sein Festnetz optimal mit dem Handy kombiniert, beschreibt man Kollege Urs Mansmann in der aktuellen c't.
- VoIP-Angebote für zusätzliche Dienste und Rufnummern
- Fritzbox fĂĽr Homeoffice-Telefonie konfigurieren
- VoIP-Telefonate unter Android und iOS
Weitere Highlights in dieser Ausgabe:
Unsere Recherche zu gefälschten AirPods Pro geht in die nächste Runde. Nach dem ersten Bericht in der vergangenen Ausgabe hat mein Kollege Georg Schnurer weiter nach B-Ware auf eBay gesucht und fleißig eingekauft. Dabei stieß er auf mehrere Fake-Ohrhörer - und war überrascht, wie eBay auf den Fall reagierte.
Messenger sind unterschiedlich datenhungrig beim Eröffnen eines Kontos: Einige wie WhatsApp und Signal erfordern zwingend eine Telefonnummer, andere wollen das Adressbuch auslesen. Dabei kommen Dienste wie XMPP und Matrix auch ohne diese Daten aus. Sylvester Tremmel erklärt in c't, warum die Messenger diese Daten anfordern und wie sie damit umgehen.
Wer im Homeoffice auf seinem privaten Rechner dienstliche Daten speichern muss, sollte sie gesondert ablegen. Mit Windows 10 Pro oder Education können Sie mit Bordmitteln einen verschlüsselten Daten-Container anlegen, der sich wie ein Laufwerk einhängen lässt.
Um Wohnung, Haus und Garten mit Smart-Home-Technik auszustatten, muss man nicht gleich Unmengen an Geld und Zeit investieren. Unsere Titelstrecke zum Smart-Home-Einstieg gibt Tipps, wie man einfach loslegt fĂĽr mehr Wohnkomfort und Sicherheit.
PS aus der Redaktion:
JĂĽngst bekam ich ĂĽber einen privaten E-Mail-Account Hausaufgaben. Adressiert waren sie an die Klasse 6 einer Schule in Baden-WĂĽrttemberg. Da ich schon seit vielen Jahren nicht mehr zur Schule gehe, schob ich die Post in den Spam-Ordner - nicht ohne ein gewisses MaĂź an Bewunderung, mit welch ausgefuchsten Phishing-Methoden Cyber-Kriminelle inzwischen nach neuen Opfern suchten.
Doch in den nächsten Tagen folgten weitere Aufgaben, Arbeitsblätter, Hinweise und Nachträge zum Stoff der letzten Schulstunde. Ich wurde ermahnt, weil ich meine Aufgaben nicht hochlud, und gebeten, mehr mitzuarbeiten. Dann sogar eine Note! "Deutscharbeit: 3,1." Ich verwarf meine Phishing-Theorie und schrieb misstrauisch zurück. Doch der Kontakt mit der Lehrkraft misslang, da alle Mails über die Lernplattform Moodle auf einem Server des baden-württembergischen Schulnetzes verschickt worden waren - Reply nicht möglich.
Zwar hatte der Schüler trotz meiner Untätigkeit eine 3,1 geschafft - das war beachtenswert. Dennoch machte ich mir Sorgen um den Jungen, der nun schon seit Wochen seiner Hausaufgaben beraubt war. Kurz überlegte ich, ob ich vielleicht heimlich seine Arbeit erledigen könnte: Wenn in Moodle meine E-Mail-Adresse eingetragen war, würde der Server ja sicherlich auch die Mail mit dem "Passwort ändern"-Link an mich senden, wenn ich in der Lernplattform auf "Passwort vergessen" klickte. Vielleicht könnte ich ja sogar am Unterricht teilnehmen - so ein Gastbesuch war ja keineswegs ungewöhnlich.
Stattdessen suchte ich im Netz nach der Schule, rief die Schulleitung an und schilderte den Fall. Erklären konnte sich das Missgeschick keiner, aber immerhin: Schulpost bekomme ich seitdem keine mehr.
Als Dankeschön, habe ich mir überlegt, schicke ich vielleicht die aktuelle c't zurück und markiere darin zwei Artikel, als Hausaufgabe sozusagen:
Immer in c't:
- c't-Cartoon Schlagseite: WLAN-Mesh im Labyrinth
- Vorsicht Kunde: Kyocera verschleiert Schwachstelle
- Tipps & Tricks
- Standpunkt: Upload-Filter
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(acb)