Auslegungssache 32: Wenn Daten lecken

Jan Mahn, c't-Experte fĂĽr Datenpannen, hat eine traurige Erkenntnis: Die meisten Datenlecks entstehen nicht durch gezielte Angriffe, sondern wegen Schlamperei.

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"Jan hat schon sehr viel Elend gesehen." So begrüßt Joerg den heutigen Episodengast, c't-Redakteur Jan Mahn. Und das nicht von ungefähr: Geht es bei c't um Datenpannen, kommt oft Jan ins Spiel und untersucht sowohl Ursachen als auch Auswirkungen derselben.

c't-Redakteur Jan Mahn im Homeoffice beim Podcasten

Seine niederschmetternde Erkenntnis ist, dass vielen datenschutzrelevanten Sicherheitsunfällen kein hochkomplexer Angriff zugrunde liegt, sondern schlicht Schlamperei von Entwicklern oder Admins. Da geht es um ungeschützte SMB-Freigaben genauso wie um Passwort-Datenbanken im Klartext oder veraltete Schutzmaßnahmen. Nach Ansicht von Jan häufen sich diese Lecks unter anderem, weil Entwickler in Unternehmen in agilen Arbeitsmodellen oft nicht mehr das Große und Ganze im Blick haben, sondern nur noch die Erledigung von Tickets in engen zeitlichen Rahmen. Im Podcast plaudert Jan über seine Erfahrungen, und Joerg schätzt die juristischen Konsequenzen dieser Datenlecks ein.

Episode 32:

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Auslegungssache, der Datenschutz-Podcast des c't Magazins

(hob)