Bill Gates mag immer noch kein iPhone

In einem Clubhouse-Gespräch hat der Microsoft-Gründer betont, dass sein Hauptgerät ein Android-Handy bleibt. Der Grund ist simpel.

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Bill Gates

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs - und nach heftigen Kontroversen mit Wettbewerbshütern - trat Gates Anfang 2000 den Rückzug aus dem aktiven Geschäft an.

(Bild: dpa, Andrew Gombert)

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Dass Bill Gates bei Smartphones nicht auf Apple-Technik setzt, ist weitläufig bekannt. Da Microsoft selbst keine Mobiltelefone mehr produziert und auch sein eigenes Mobilbetriebssystem eingestellt hat, nutzt der IT-Titan Handys mit Googles Android. In einem Gespräch beim Plauderservice Clubhouse hat der Microsoft-Gründer nun noch einmal Details zu seiner eigenen Smartphone-Strategie kommuniziert – pikanterweise via iPhone, denn die App gibt es bislang nur für Apple-Hardware.

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Den Angaben zufolge, die unter anderem Android Central verschriftlicht hat, hält Gates mittlerweile ein iPhone immerhin in Reserve, mit dem er Apps ausprobiert und "herumspielt". Er präferiere Android gegenüber iOS aber weiterhin, dies sei auch das Gerät, was er immer bei sich trägt.

Hauptgrund dafür sei, dass "einige der Android-Hersteller Microsoft-Software auf eine Art vorinstalliert, was es für mich einfach macht". Die seien auch "flexibler darin, wie sich die Software mit dem Betriebssystem verbindet". Das sei dann das geworden, an das er sich "gewöhnt" habe, so Gates. Doch viele seiner Freunde hätten auch iPhones, "dementsprechend gibt es da keine Reinheit", sagte der Microsoft-Gründer, der heute vor allem als Philanthrop arbeitet und sich um ein besseres weltweites Gesundheitswesen kümmert.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs mit dem Journalisten und Autoren Andrew Ross Sorkin ("Too Big to Fail"), das mittlerweile auf YouTube gelandet ist, sprach Gates auch über sein neues Buch zum Klimawandel und seine Beziehung zum 2011 verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs. Den bezeichnete der Microsoft-Gründer als "einzigartig", auch wenn die Beziehung der beiden durchaus ein Spannungsverhältnis gewesen sei, wie auch allgemein bekannt ist.

In Sachen Clubhouse muss Gates übrigens demnächst nicht mehr auf sein Spiel-iPhone zurückgreifen. Das Start-up hinter der App kündigte kürzlich an, dass eine Portierung auf Android das "Topfeature" ist, an dem die Entwickler der Anwendung derzeit arbeiten. Diese vergibt Accounts aktuell nach wie vor nur auf Einladung – wer bereits einen Clubhouse-Account hat, kann neue Mitglieder hineinholen.

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(bsc)