Mainboard Asrock Z590 Extreme mit Serie-500-Chipsatz für Intel-CPUs im Test

Intels neue Chipsatz-Familie 500 für Core-i-Prozessoren der 10. und der kommenden 11. Generation bringt auch das überfällige Update für die LGA1200-Plattform.

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Nicht nur bei den Prozessoren, sondern auch bei den Fähigkeiten der Mainboards hinkte Intel in letzter Zeit AMD hinterher. Mit den Chipsätzen Z590, H570, B560 und H510 will der Chiphersteller den Rückstand nicht nur wettmachen, sondern die AM4-Plattform von AMD an der ein oder anderen Stelle überholen.

Eigentlich sind diese Chipsätze für neue LGA1200-Mainboards gedacht, auf denen die kommenden Intel-Prozessoren "Rocket Lake" der elften Core-i-Generation laufen sollen. Doch diese letztmalig mit 14-Nanometer-Technik gefertigten CPUs mit verbesserten Rechenwerken kann man noch nicht kaufen, weshalb wir anstelle eines umfassenden Tests von Serie-500-Boards das High-End-Mainboard Asrock Z590 Extreme als Vorschau getestet haben. Es kostet etwa 200 Euro und eignet sich mit vier DIMM-Slots, zwei PEG-Slots und drei M.2-SSD-Slots für leistungsstarke PCs.

Der High-End-Chipsatz Z590 auf dem Asrock stellt bis zu 24 PCI-Express-3.0-Lanes, sechs SATA-6G-Ports und 14 USB-Ports bereit. Diese können die Board-Hersteller jeweils in gewissen Grenzen flexibel verteilen. Asrock nutzt von den drei maximal möglichen USB-Ports mit 20-GBit/s-Geschwindigkeit (USB 3.2 Gen 2x2) nur einen und hängt diesen an den 20-poligen USB-C-Frontanschluss. Man benötigt für USB 3.2 Gen 2x2 also ein PC-Gehäuse mit solch einer Buchse. Im Test erreichten wir an dem superschnellen USB-Anschluss mit der externen SSD WD Black P50 einen Lesedurchsatz von 1,9 GByte/s nahe am möglichen Maximalwert. Beim Schreiben blieb die Übertragungsrate mit 1,6 GByte/s jedoch hinter den Erwartungen zurück.

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