E-Plus verhandelt mit Group3G wegen UMTS-Kooperation

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus führt mit dem Konsortium Group3G Gespräche über eine Zusammenarbeit beim Aufbau der UMTS-Netze.

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Der Mobilfunkbetreiber E-Plus plant eine Zusammenarbeit mit dem spanisch-finnischen UMTS-Konsortium Group3G beim Ausbau der Netzinfrastruktur für den neuen Funkdienst. Ein Sprecher der Group3G zeigte sich mit den bisherigen Gesprächen sehr zufrieden und äußerte die Hoffnung, dass man sich innerhalb der nächsten Wochen einigen werde. Weitere Einzelheiten wollte das Konsortium vorerst nicht preisgeben. E-Plus bestätigte die Verhandlungen mit der Group3G, wollte die Euphorie über eine bevorstehende Unterschrift jedoch nicht teilen: Ein Termin sei bisher nicht in Sicht, und es würden auch weiterhin Gespräche mit den anderen UMTS-Anbietern auf dem deutschen Markt geführt.

Die Group3G gehört zu den sechs erfolgreichen Bietern, die bei der Auktion im vorigen Jahr UMTS-Lizenzen erworben hatten. Um die Kosten der notwendigen neuen Funkanlagen zu minimieren, hatte die Regulierungsbehörde RegTP eine technische Zusammenarbeit der zukünftigen UMTS-Anbieter genehmigt. Die Deutsche Telekom kooperiert bereits mit der British Telecom, dem Mutterkonzern des Mobilfunkanbieters Viag Interkom. Außer dem gemeinsamen Aufbau der neuen Funknetze vereinbarten die beiden Telekoms ein wechselseitiges nationales UMTS-Roaming. (rop)