EU äußert sich positiv zu Staatshilfe für Infineon

Laut einem Zeitungsbericht haben die europäischen Wettbewerbshüter keine Einwände gegen Staatsbeihilfen für das Dresdener Chipwerk.

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Die wichtigsten Fragen der EU-Kommission, die gestern noch im Zusammenhang mit dem Chipwerk in Dresden offen waren, scheinen beantwortet. Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland steht nach Einschätzung der EU-Wettbewerbshüter der Genehmigung einer Staatsbeihilfe für das Infineon-Werk nichts mehr entgegen.

Ein Sprecher der EU-Kommission sagte laut dem Bericht, die jetzige Marktsituation spreche für die Genehmigung der beantragten Staatsbeihilfe. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, weil die Kommission noch weitere wettbewerbsrechtliche Fragen prüfe. Die Brüsseler Kartellwächter interessieren sich seit Herbst 2001 für das Werk in Dresden, wo seit Dezember 2001 Chips auf 300-Millimeter-Wafern hergestellt werden. Der Staat unterstützt das Werk mit Beihilfen in Höhe von 219 Millionen Euro. (anw)