Anti-Falten-Kur mit Photoshop 7
Heute stellt Adobe die siebte Generation seiner beliebten Bildbearbeitung Photoshop vor -- und zwar nicht nur für Windows und Mac OS, sondern auch für Mac OS X.
Heute stellt Adobe die siebte Generation seiner beliebten Bildbearbeitung Photoshop vor -- und zwar nicht nur für Windows und Mac OS, sondern auch für Mac OS X. Da dürfte den Verantwortlichen bei Apple der sprichwörtliche Stein vom Herzen fallen: Jetzt, hoffen sie, steigt gleich eine ganze Heerschar an Mac-Kreativen auf das neue Betriebssystem um. Auf die Carbon-Variante der Killerapplikation warten diese nämlich seit Monaten.
Von der Aqua-Oberfläche abgesehen, bringen alle Plattformversionen die gleichen neuen Funktionen mit. Der Reparaturpinsel "heilt" zerkratzte Partien, entfernt Staub oder Hautfalten: im Unterschied zum Klon-Stempel, den Photoshop-Grafiker bislang für solche Aufgaben einsetzten, übernimmt er aber nur die Textur, also das Muster der als Kopiervorlage definierten Stelle eines Bildes. Farbtöne und Helligkeit berechnet das Programm aus den Umgebungspixeln. Damit eignet sich der Reparaturpinsel hervorragend etwa zum Verjüngen von Gesichtern.
Neu ist auch ein Datei-Browser, der Thumbnail-Ansichten ganzer Verzeichnisse erzeugt und dadurch das Navigieren durch Grafikdateien erleichtert. Anwendern der Einsteigerlösung Photoshop Elements dürfte das bekannt vorkommen, ebenso wie die "magnetischen" Paletten, die sich für den schnelleren Zugriff an der Optionenleiste andocken lassen.
Eine Funktion, über die sich eher die Digitalfotografen zu Hause als die Profis in den Agenturen freuen dürften, steckt im "Bildpaket" und dient dem papiersparenden Ausdrucken mehrerer Bilder auf einem Blatt. Photoshop-Anwender mussten diesen Job bislang mühevoll von Hand erledigen.
Was das Bildpaket in der Praxis taugt und welche neuen Funktionen Photoshop 7 noch mitbringt, lesen Sie im ausführlichen Testbericht, den c't in der aktuellen Ausgabe 5/02 veröffentlicht. (se)