VoiceStream-Kunden sind für T-Mobile am lukrativsten
Die US-Tocher der Deutschen Telekom setzte im ersten Halbjahr 2002 pro Kunde 51 Euro um.
Knapp eine Woche nach den Geschäftszahlen der Firmenmutter legt T-Mobile Details nach. Demnach sind im europäischen Mobilfunkgeschäft der Deutschen Telekom die österreichischen Kunden am lukrativsten: Pro Teilnehmer hat T-Mobile Austria im ersten Halbjahr 2002 einen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von 29 Euro erwirtschaftet, teilt das Unternehmen am heutigen Montag mit. Damit lagen die 2 Millionen T-Mobile-Kunden in der Alpenrepublik beim Umsatz pro Kopf (Average Revenue Per User, ARPU) knapp vor den britischen Kunden mit 28 Euro. Dort telefonieren 11,1 Millionen Menschen mit T-Mobile UK, was 22 Prozent Anteil am Markt entspricht. T-Mobile Austria verzeichnet 33 Prozent Marktanteil in Österreich.
T-Mobile Deutschland ist zwar mit 23,3 Millionen Kunden -- das sind 1,2 Millionen mehr als ein Jahr zuvor bei 47 Prozent Marktanteil -- die größte Mobilfunktochter des Konzerns und liefert mit 1,5 Milliarden Euro auch das höchste Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ab, liegt beim Umsatz pro Kunden mit 24 Euro allerdings noch hinten. Mit 51 Euro liegen die Kunden der US-Tochter VoiceStream unangefochten an der Spitze. Allerdings ging in den USA der Umsatz pro Kunde gegenüber dem 1. Halbjahr 2001 um 6 Euro zurück. Schlusslicht beim ARPU ist T-Mobile CZ. In der tschechischen Republik setzte das Unternehmen mit seinen 3,2 Millionen Kunden pro Kopf 15 Euro um. (anw)