Agilent bringt weniger Messgeräte an den Mann
Der deutsche Ableger des Messtechnik- und Photonik-Spezialisten Agilent hat im vergangenen Geschäftsjahr deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen müssen.
Der deutsche Ableger des Messtechnik- und Photonik-Spezialisten Agilent hat im vergangenen Geschäftsjahr deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. Die Erlöse der Agilent Technologies Deutschland GmbH gingen zum Stichtag 31. Oktober im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zurück, teilte das Unternehmen jetzt mit. Zahlen zu den Erträgen waren von der Böblinger Zentrale nicht zu bekommen.
Agilent war 1999 nach der Zweiteilung des Computerkonzerns Hewlett-Packard als eigenständiges Unternehmen an den Markt gegangen und beschäftigt seit dem Verkauf der Medizinsparte an Philips hierzulande noch rund 2600 Mitarbeiter. Grund für das schwache Geschäft sei vor allem die Krise der Halbleiter- und Telecom-Industrie gewesen, für die Agilent Test- und Messgeräte liefert, hieß es. Konstant hätten sich hingegen die Umsätze im Bereich der chemische Analyse entwickelt.
Der angekündigte weltweite Stellenabbau im Mutter-Konzern betrifft die beiden deutschen Agilent-Standorte Böblingen und Waldbronn bei Karlsruhe nur geringfügig. Dort sollen nach eigenen Angaben lediglich 50 Jobs ohne betriebsbedingte Kündigungen gestrichen werden. (pmz)