Acer will wieder Consumer-PCs verkaufen

Die PC-Sparte der taiwanischen Acer-Gruppe präsentiert zur CeBIT neue PCs und Notebooks für Privatkunden.

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Die PC-Sparte der taiwanischen Acer-Gruppe präsentiert zur CeBIT neue PCs und Notebooks für Privatkunden. Die unter dem Namen Aspire verkauften Geräte sollen sich deutlich von den Produkten für Firmenkunden, den Veriton-PCs und TravelMate-Notebooks, absetzen.

Der PC Aspire 8000 kommt mit Pentium 4 1,7 GHz, 256 MByte Arbeitsspeicher, 40-GByte-Festplatte, 16X-CD-Writer und einer Grafikkarte mit GeForce2 MX400. Inklusive Microsoft Windows XP Home Edition und MS Office SBE will Acer den "ansprechend designten" Aspire 8000 fĂĽr 1179 Euro verkaufen.

In den Notebooks der Aspire-1200-Baureihe sitzen Intel-Celeron-Prozessoren mit 1 oder 1,3 GHz, 128 MByte RAM und ein TFT-Display mit einer Diagonale von 14,1 Zoll. Die Preise reichen von knapp 1200 Euro (mit 10-GByte-Harddisk und 24X-CD-ROM-Laufwerk) bis knapp 1500 Euro (20-GByte-Festplatte, 8X-DVD-ROM-Laufwerk). Das 1900 Euro teure Topmodell Aspire 1400XV enthält einen Pentium 4 mit 1,7 GHz, 256 MByte Speicher, eine 20-GByte-Festplatte und ebenfalls ein 8X-DVD-ROM-Laufwerk.

Außer diesen neuen Consumer-PCs zeigt Acer am Stand B03 in Halle 8 auch neue TFT- und Röhrenmonitore sowie die neue Business-PC-Baureihe. Im Veriton 3300D und 7200D kommen Pentium-4-Mainboards mit Intel-i845D-Chipsatz und DDR-SDRAM zum Einsatz. Der Veriton 3300D ist ein besonders kompaktes Gerät.

Acer hatte im letzten Jahr erhebliche Verluste aus dem PC-Geschäft einstecken müssen und vor allem in Europa schwer zu kämpfen. Mitte 2001 hatte Acer den Konzern neu ausgerichtet, die Marke "Acer" (Acer Brand Operation ABO) steht jetzt nur noch für PCs, Notebooks, Server und einige Peripherieprodukte. Multimedia-Geräte laufen seit Dezember unter dem Namen Benq, die Hardware-Fertigung heißt Wistron. (ciw)