Kurz informiert: Nachhilfe, Apple, Telefonieren, Flixbus

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Wegen des massiven Schulausfalls in der Corona-Krise planen Bund und Länder ein umfangreiches Programm für Schüler, um entstandene Lernrückstände aufzuholen. Nach Angaben von Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe haben sich die SPD-geführten Bundesländer nun auf konkrete Eckpunkte verständigt. Demnach könnte das Förderprogramm einen Umfang von einer Milliarde Euro haben. Nach den Vorstellungen der SPD-geführten Länder könne mit dem Geld etwa jedem vierten oder fünften Schüler in Deutschland ein Angebot für eine Lernförderung möglichst unter dem Dach der Schule gemacht werden. Zum Einsatz kommen könnten dabei Lehramt-Studierende, pensionierte Lehrkräfte oder Volkshochschulpersonal.

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Über soziale Medien werden inzwischen große Mengen an gefälschten Apple-Produkten vertrieben. Das hat eine Analyse des Sicherheitsunternehmens Ghost Data ergeben. Der iPhone-Konzern selbst hat nach eigenen Angaben allein im vergangenen Jahr über ein eigens dafür aufgestelltes Team eine Million Postings und Online-Listings gefälschter oder falscher Apple-Produkte herunternehmen lassen – beziehungsweise die Löschung erbeten. Dies betreffe alle Online-Marktplätze, darunter immer öfter auch Facebook und dessen Tochter Instagram.

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Erstmals seit zwölf Jahren haben die Bundesbürger wieder mehr zum heimischen Festnetztelefon gegriffen. 2020 fielen in Deutschland 104 Milliarden Gesprächsminuten über das Festnetz an und damit 10 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht. Der Grund für den Anstieg liegt auf der Hand: Die Menschen griffen in Coronazeiten öfter zum Hörer, weil sie mehr daheim waren und mehr Zeit zum Plaudern hatten – auch weil Restaurants, Kinos und andere Ausgehmöglichkeiten zeitweise geschlossen waren. Auch beim Mobilfunk kletterten die Gesprächsminuten im Jahr 2020 steil in die Höhe, und zwar um 28 Milliarden auf 155 Milliarden abgehende Minuten.

Mit einem vorerst deutlich reduzierten Angebot will das Fernbusunternehmen Flixbus ab dem 25. März den Dienst wieder aufnehmen. Ab sofort können dafür auf der Plattform die Tickets gebucht werden. Zunächst sollen wieder rund 40 Ziele angefahren werden, darunter stark nachgefragte Strecken wie Berlin-Hamburg oder Berlin-München. Flixbus hatte aufgrund der Corona-Krise die Fahrten in Deutschland zum November vollständig eingestellt.

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(igr)