iWork-Updates für Mac und Mobilgeräte: Präzisere Werkzeuge fürs Office-Paket

Apple verpasst Pages, Numbers und Keynote auf iPhone, iPad und Mac Aktualisierungen und schraubt unter anderem an der Oberfläche.

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iWork

(Bild: Apple)

Update
Lesezeit: 2 Min.

Apple hat in der Nacht zum Mittwoch seine Büroprogramme für macOS, iOS und iPadOS aktualisiert. Die Textverarbeitung Pages, die Tabellenkalkulation Numbers und das Präsentationsprogramm Keynote erhalten eine ganze Reihe kleinerer und größerer Verbesserungen. Die sogenannten iWork-Apps werden weiterhin kostenlos angeboten und können durchaus mit Microsofts Offerten mithalten. Alle Anwendungen erreichen nun Versionsnummer 11, egal ob auf dem Mac, dem iPhone oder dem iPad.

Bei den Mobilversionen hat Apple unter anderem an den Bearbeitungselementen geschraubt. Diese sind nun präziser und erlauben über das Informationsfenster "Anordnen" eine direkte Anpassung von Aussehen und Platzierung von Objekten. Eine neue Onscreen-Tastatur erlaubt das schnellere Eingeben von Textgrößen, Abständen, Tabellengrößen und weiteren Werten. Das Werkzeug "Kritzeln" erlaubt auf dem iPad (ab iPadOS 14) das Erstellen handgeschriebener Notizen mit dem Apple Pencil.

Auch die Auswahl der Objekte wurde vereinfacht, so kann man mehrere schnell gleichzeitig selektieren, um sie dann zu bearbeiten. Die neuen Features betreffen Pages, Keynote und Numbers gleichermaßen. Numbers erhielt zusätzlich noch die Möglichkeit, Zusammenfassungen beim Exportieren nach Excel auszuschließen.

Auf dem Mac bringen Pages, Keynote und Numbers in Version 11 eine überarbeitete Medienübersicht mit neuen Suchfeatures und schnell zugreifbaren Inhaltskategorien wie "Porträts", "Livefotos" oder "zuletzt benutzt". Per AppleScript kann man Passwörter eines Dokuments nun ändern sowie passwortgeschützte Dokumente über die Scriptsprache öffnen.

Die drei Programme können Telefonnummern-Links Tabellenzeilen, Textobjekten und Formen beifügen, was bislang nicht funktionierte. Keynote erlaubt es, Moderatornotizen, aktuelle Folie und nächste Folie in einem separaten Fenster zeigen, während die Präsentation läuft und zeigt Miniaturen im Fenster "Abfolge" an, um komplexe Sequenzen leichter bearbeiten zu können.

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Die iWork-Programme laufen auf Mobilgeräten ab iOS 13.1 beziehungsweise iPadOS 13.1; auf dem Mac sind sie ab macOS 10.15 (Catalina) einsatzbereit. Damit können auch Nutzer von den frischen Features profitieren, die noch nicht auf iOS beziehungsweise iPadOS 14 oder macOS 11 alias Big Sur angekommen sind.

[Update 24.03.21 11:46 Uhr:] Die "Kritzeln"-Funktion steht zumindest in deutscher Sprache auf dem iPad aktuell noch nicht zur Verfügung – womöglich muss man hier noch auf iPadOS 14.5 warten. (bsc)