Kurz informiert: Netzwerke, US-Infrastruktur, Facebook, Siri
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Deutsche Unternehmen wollen ihre Netze modernisieren
Wie überall deckt Corona auch die Schwachstellen in Unternehmensnetzen auf. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens IDC zeigt, dass viele Unternehmen in Deutschland die Relevanz programmierbarer Netzwerke für IoT, Edge Computing und Multi Cloud unterschätzen. Dennoch sieht die Untersuchung eine gewisse Dynamik: Rund ein Fünftel der befragten Betriebe optimiert Anwendungsbetrieb, Sicherheit und Compliance sowie die Kosten derzeit schon – Tendenz steigend. In den kommenden 24 Monaten wollen 64 Prozent aller Organisationen moderne Netzwerkarchitekturen einsetzen.
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Billionenschweres US-Infrastrukturprogramm
US-Präsident Joe Biden will die "stärkste, widerstandsfähigste und innovativste Volkswirtschaft der Welt schaffen". Dafür will er in den kommenden acht Jahren mit Ausgaben in Höhe von rund zwei Billionen US-Dollar die Infrastruktur des Landes erneuern und damit Millionen Arbeitsplätze schaffen. Bidens Plan sieht unter anderem die Modernisierung von mehr als 30.000 Kilometer Straßen, 10.000 Brücken, mehreren Flughäfen sowie Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr und die Elektromobilität vor. Teil des Programms sei auch der Breitbandausbau und die Sanierung des Wasserversorgungssystems, sagte Biden. Finanziert werden soll es vor allem durch eine Erhöhung der Unternehmenssteuer.
Chronologischer Newsfeed fĂĽr Facebook
Unter dem Bereich "Control what you see" hat Facebook eine neue Newsfeed-Ansicht angekündigt. "Favoriten" sind dabei ein neues Werkzeug, mit dem sich die Priorisierung der Beiträge mitbestimmen lässt. 30 Freunde und Seiten sind auswählbar, die dann besser bewertet werden. Ihre Beiträge werden auch in einem gefilterten Feed-Bereich angezeigt. In der Filter-Auswahl gibt es dann auch die Option, die neuesten Beiträge auszuwählen. Das soll es leichter machen, zwischen einem algorithmisch-bestimmten Newsfeed und einem chronologischen zu wechseln.
Siri nicht mehr automatisch weiblich
Die Default-Stimme von Siri für die Standardsprache Englisch ist künftig nicht mehr automatisch auf weiblich festgelegt. Dies kündigte Apple kurz vor der Veröffentlichung von iOS 14.5 an. Nutzer dürfen nun im Rahmen des Set-up-Prozesses wählen, welche Stimme verwendet werden soll. Das gilt auch für die Smartspeaker HomePod und HomePod mini. Zwar war es auch schon vorher möglich, die Stimme zu ändern. Neu ist allerdings, dass die Auswahl in den Einrichtungsprozess integriert wird.
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(igr)