Prognose: Apple wird 2021 fast 250 Millionen iPhones verkaufen

Trotz Corona könnte Apple in diesem Jahr mehr Smartphones absetzen als jemals zuvor, glaubt eine bekannte Investmentfirma.

vorlesen Druckansicht 8 Kommentare lesen
iPhone 12 neben iPhone 12 Pro

iPhone 12 und 12 Pro.

Lesezeit: 2 Min.
Inhaltsverzeichnis

Bei Apple läuft es auch nach einem Jahr COVID-19-Pandemie weiterhin ordentlich – insbesondere beim iPhone. Davon sind die Analysten des Investmenthauses Wedbush überzeugt. Sie rechnen damit, dass Apple im Fiskaljahr 2021, das im Oktober 2020 begonnen hat, mindestens 240 Millionen Smartphones absetzen wird, womöglich sogar 250 Millionen. Das wäre ein neuer Rekord: Das bislang beste Verkaufsjahr für das iPhone war 2015, in dem Apple 231 Millionen Smartphones verkaufen konnte.

Videos by heise

In diesem Fiskaljahr hilft Apple insbesondere die Einführung eines neuen Designs der Geräte – und außerdem die Tatsache, dass sie erstmals über 5G-Mobilfunk verfügen, auf den viele Nutzer bei Apple-Smartphones seit mehreren Jahren gewartet hatten. Zudem gibt es gleich vier Modelle auf einmal: iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max sowie iPhone 12 und iPhone 12 mini. Zuvor hatte der Konzern üblicherweise drei neue Modelle eingeführt.

Dem Wedbush-Analysten Dan Ives zufolge befinden sich aktuell rund 350 Millionen iPhones im Markt, die "in einem Aktualisierungsfenster" sind. Bei diesen erwägen die Besitzer, sich ein neueres Modell zu gönnen. iPhones gelten als langlebig, auch weil Apple iOS-Updates über ein halbes Jahrzehnt ermöglicht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Im Fiskaljahr 2015, das im Oktober 2014 begann, hatte Apple das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus vorgestellt. Sie hatten ein neues Design und vor allem einen größeren Bildschirm, was viele Nutzer zum Kauf verlocken konnte. Ein ähnlicher "Megazyklus" scheint sich nun auch bei den ersten 5G-Modellen zu ergeben. Apple neigt dazu, solche großen Veränderungen später einzuführen als Konkurrenten wie etwa Samsung, was dann zu einem Nachholbedarf führen kann – wenn Nutzer nicht auf andere Marken wechseln wollen. iOS verfügt über einen starken Lock-In-Effekt, da Apple im Gegensatz zu Android neben der Hardware auch die komplette Software samt Ökosystem der Geräte beherrscht. (bsc)