Kurz informiert: Radverkehr, Tesla, Sunrise UPC, #FictionalImpact

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die Fahrradlobby und die Kommunen sehen große Chancen für eine verkehrspolitische Trendwende zugunsten des Radfahrens. Rückenwind erhoffen sie sich vom Bund, der in der vorigen Woche einen Nationalen Radverkehrsplan aufgestellt hatte. Er enthält Handlungsempfehlungen und Strategien, um bis 2030 den Radverkehr auf dem Land und in der Stadt zu fördern und die Bundesrepublik bis zum Ende des Jahrzehnts zum "Fahrradland" auszubauen. Der Plan sieht bis Ende der 2020er Jahre mehr Radschnellverbindungen vor, mehr Rücksicht auf Lastenräder und einen Ausbau von Fahrradparkplätzen. Außerdem sollen die Wege für Fahrräder und Autos möglichst getrennt geplant werden. Der Bund will bis 2023 etwa 1,46 Milliarden Euro in den Radverkehr investieren.

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Der Zeitpunkt der Entscheidung über die Genehmigung der Fabrik des US-Elektroautoherstellers Tesla in Grünheide bei Berlin ist weiterhin offen – und damit auch der genaue Produktionsstart. "Es rollt dann das erste Auto vom Band, wenn die endgültige Genehmigung vorliegt und das Werk fertig gebaut ist", erklärte Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. "Wann das Genehmigungsverfahren abgeschlossen sein wird, dazu kann hier und heute kein konkretes Datum benannt werden – denn hier gilt ganz klar der Grundsatz Qualität vor Schnelligkeit." Tesla baut bisher auf eigenes Risiko – über mehrere vorzeitige Genehmigungen.

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Der erst kĂĽrzlich durch eine Fusion entstandene schweizerische Kabelnetzbetreiber Sunrise UPC will 600 Stellen abbauen. Bereits im Januar hatte der Konzern, der durch die Zusammenlegung der Kabelnetzbetreiberin UPC und der Telco Sunrise entstanden ist, einen groĂźen Stellenabbau angekĂĽndigt. Nach der Konkretisierung ist nun klar, dass der Umfang doch nicht ganz so groĂź wird, wie befĂĽrchtet.

Im Rahmen der Planetary Defense Conference findet in dieser Woche wieder eine Übung statt, in der ein hypothetischer Asteroiden-Einschlag droht. Wie bei vorherigen Übungen hat das Planspiel auch in diesem Jahr zeitgleich zur Konferenz begonnen und es gab anfangs nur grobe Details. Mit jedem Tag kommen weitere Informationen hinzu, auf die die Beteiligten reagieren müssen. Auch wenn es nach Hollywood klinge, entwickle man doch Missionskonzepte und Technologien, um einen Asteroiden notfalls ablenken zu können, erklärt Detlef Koschny, der bei der ESA das Planetary Defence Office leitet. Die ESA twittert über den Fortschritt der Übung unter dem Hashtag #FictionalImpact.

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(igr)