M1-Macs: Apple robbt sich an externe Bootbarkeit heran

macOS Big Sur ist immer noch nicht problemfrei mit Thunderbolt- oder USB-Medien nutzbar, wie ein Bastler demonstriert. Mit Version 11.4 könnte es besser werden.

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Externes Thunderbolt-Medium.

(Bild: OWC)

Lesezeit: 2 Min.

Zu den Standardfunktionen eines Mac gehört die Möglichkeit, nicht nur von internen Medien zu starten, sondern auch von externen. Mit macOS 11 alias Big Sur und den seit letztem Herbst verfügbaren M1-Macs funktioniert das allerdings noch nicht richtig. Zwar haben sich in der jüngsten Betriebssystemversion 11.3 einige Verbesserungen ergeben, dennoch kommt es vor, dass sich externe SSDs einfach nicht als Bootvolume setzen lassen.

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Besonders problematisch scheinen reine USB-Medien zu sein, wie der bekannte Entwickler Howard Oakley in seinem Blog zusammengetragen hat. Aber auch mit den weniger problematischen Thunderbolt-SSDs läuft nicht alles rund. Mit macOS 11.3 soll es möglich sein, von solchen externen Medien zu booten und von dort aus dann auf macOS 11.3 zu aktualisieren. Dann wiederum ließ sich besagtes Startvolume nicht mehr setzen. Teilweise kommt es auch vor, dass externe Bootmedien plötzlich Rechteprobleme zeigen.

Hier kann helfen, von der internen SSD zu starten und den macOS-11.3-Installer erneut "drüberzubügeln". Dabei muss ein vorhandenes Data Volume, in das macOS inzwischen die Nutzerdaten auslagert, mit der Systempartition verheiratet werden, was aber immer noch nicht regelmäßig zu klappen scheint.

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Eine von Oakleys USB-C-SATA-SSDs zeigte noch merkwürdigere Fehler. Der macOS-Installer lief zwar bis zum Schluss durch, doch der Neustart erfolgte anschließend nicht wie eigentlich erwartet von der externen SSD, sondern wieder von der internen. Über die Systemeinstellungen ließ sich die externe SSD dann wiederum nicht als Startvolume setzen.

Mit macOS 11.4 könnten sich hier Verbesserungen ergeben. So soll Apple etwa sein Recovery-Werkzeug asr angepasst haben, um bootbare Backups auf M1-Macs zu erlauben, wie Dave Nanian, Entwickler des Backuptools SuperDuper!, berichtet. Eine Funktionsgleichheit zwischen Intel- und M1-Macs ist hier bislang nicht gegeben. (bsc)