Deezer steigt bei Konzert und Live-Streaming-Anbieter Dreamstage ein

Der Streamingdienst Deezer wird einer der Hauptinvestoren beim US-Startup Dreamstage. Gemeinsam bietet man kĂĽnftig das Streamen von Live-Musik an.

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(Bild: carballo/Shutterstock.com)

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Von
  • Dirk Weyel

Deezer und Dreamstage möchten Live-Musik-Streaming weiterentwickeln und Künstlern dabei helfen, Einnahmen mit dem ticketbasierten Streamen von Shows zu generieren. Ziel ist es, Fans auch zu Hause qualitativ hochwertige Konzerterlebnisse bieten zu können. Zudem können Künstler über Dreamstage Merchandising- und VIP-Tickets anbieten sowie Spenden sammeln.

Ziel der neuen Kooperation zwischen Deezer und Dreamstage ist es, Live-Musik-Videostreaming als neues Unterhaltungsformat zu etablieren. Auch wenn Konzerte wieder mit Publikum vor Ort stattfinden können, kann die Technologie zusätzlich eingesetzt werden, um die Konzerte beispielsweise auch parallel via Live-Stream zu übertragen.

Der Dienst Dreamstage, der im August 2020 gestartet ist, hat laut eigenen Angaben bereits mehr als 50 ticketbasierte Live-Konzerte auf seiner Plattform angeboten. Unter anderem wurden bisher Live-Auftritte der Musical- und Chansonsängerin Ute Lemper und dem Rapper D Smoke angeboten. Alle Konzerte werden bei Dreamstage erstmals live aufgeführt und in HD-Qualität gestreamt.

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Hans-Holger Albrecht, CEO von Deezer sieht Dreamstage als die derzeit beste Live-Musik-Streaming-Plattform auf dem Markt und freut sich, dass Dreamstage und Deezer beide die Vision teilen, Talente verschiedenster Musikrichtungen zu fördern. Auch Thomas Hesse von Dreamstage freut sich auf die Zusammenarbeit mit Deezer, um Live-Musik-Video-Streaming weiterzuentwickeln und Künstlern dabei zu helfen, ihr Publikum auch auf virtuellem Weg zu vergrößern und zu begeistern. Mit 16 Millionen aktiven Nutzern monatlich in mehr als 180 Ländern ist Deezer laut eigenen Angaben der vielfältigste Audio-Streamingdienst.

Ein aktueller Report des Instituts MIDIA Research erwartet bis 2027 einen Umsatz von 6,4 Milliarden US-Dollar in der Branche der ticketbasierten Live-Streaming-Konzerte, zitiert Deezer in einer Pressemitteilung. Auch andere Dienste und Veranstalter bieten kostenpflichtige Konzerte online an, etwa die Hamburger Elbphilharmonie.

(dwe)