kurz informiert: N26, Epic Games, Kernfusion, White Hat Hacker

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Sylke Wilde
Inhaltsverzeichnis

Zum wiederholten Male sieht sich die Smartphone-Bank N26 mit Vorwürfen konfrontiert, dass ihre Konten möglicherweise für Geldwäsche und Betrug missbraucht werden. So berichtet das Handelsblatt von einer Liste mit rund 1600 zwischen Mai 2019 und Juli 2021 bei N26 eröffneten Konten, die dem Anschein nach für Fake-Shops und betrügerische Ebay-Accounts verwendet wurden. Dem rasanten Wachstum der Bank, die eigenen Angaben nach inzwischen über sieben Millionen Kunden hat, tut das aber offenbar keinen Abbruch.

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Epic Games hat Werkzeuge vorgestellt, mit denen Entwicklerstudios ihre eigenen Spiele im Epic Games Store veröffentlichen können. Das Self-Publishing-Programm für den PC-Spiele-Store befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta, teilnehmen können also nur ausgewählte Studios. Das Feedback aus dem Test soll dazu genutzt werden, das Toolset weiter zu verbessern. Inwiefern die von Entwicklern selbst eingestellten Spiele geprüft werden, geht aus den von Epic veröffentlichten Informationen nicht eindeutig hervor.

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Strom durch Kernfusion zu erzeugen – das ist das Ziel der Wissenschaftler der kalifornischen National Ignition Facility. Vereinfacht gesagt führt Röntgenstrahlung zu einer Implosion, die Wasserstoff zu Helium verschmilzt und dabei ein Vielfaches der zuvor hineingesteckten Energie wieder freisetzt. Nach 12 Jahren Arbeit melden die Forscher bei der Laserfusion nun einen Durchbruch, berichtet Technology Review: Am 8. August ist es gelungen, bei einem Schuss 13,9 Megajoule Energie zu erzeugen – das sind immerhin rund 70 Prozent der hineingesteckten Energie. Das lässt vermuten, dass bei dem Experiment tatsächlich eine sich – zumindest kurzfristig – selbst erhaltende Fusionsreaktion erzeugt wurde.

Die Story um den Hacker, der Krypto-Währung im Wert von 600 Millionen US-Dollar erbeutet und größtenteils wieder zurücktransferiert hat, geht weiter. Die Plattform PolyNetwork hat dem unbekannten Angreifer eine Stelle als leitenden Sicherheitsberater angeboten, zudem hat sie ihm eine Prämie in Höhe von 500.000 US-Dollar überwiesen. Das Geld will er aber gar nicht haben. Das deutet darauf hin, dass der Angreifer als White Hat Hacker handelt und auf Schwächen im System hinweisen wollte.

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(sy)