kurz informiert: Paint, KI-Software, Bitcoin, Nanokapseln
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
Bildverarbeitungs-Urgestein "Paint"
Microsoft plant die Wiedergeburt der Grafiksoftware Paint für Windows 11. Das schon seit der ersten Windows-Version verfügbare Programm soll im Redesign unter anderem über einen Dunkelmodus verfügen. Windows-Insider sollen sich demnächst selbst ein Bild über die neue Paint-Version machen können. In einem 18-sekündigen Tweet gewährte Panos Panay, Chief Product Officer bei Microsoft, erste Einblicke in die neue Version des Grafik-Tools.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Überwachung von Online-Prüfungen
Die Universität Austin im US-Bundesstaat Texas hat im Studienjahr 2020/2021 vielfach Gebrauch vom Softwarepaket Proctorio gemacht, das mit künstlicher Intelligenz Täuschungsversuche bei Online-Prüfungen entdecken soll. Nach Beschwerden seitens studentischer Gruppierungen hat die Universität ein Komitee einberufen, das die Situation bewerten sollte. Nach Beratungen mit Studenten und Lehrkräften rät dieses Komitee jetzt vom Einsatz derartiger Software ab, berichtet das Magazin The Register. Als wichtigstes Argument führt das Komitee an, die Algorithmen könnten durch zufällige äußere Signale oder durch unbemerkte Vorurteile zu falschen Bewertungen kommen.
Bitcoin-Kurs über 50.000 US-Dollar
Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist am Montag erstmals seit Mai wieder über die Marke von 50.000 US-Dollar gestiegen. Zuletzt kostete ein Bitcoin am Handelsplatz Bitstamp 50.299 Dollar, also gut zwei Prozent mehr als am Vortag. Damit setzt sich ein erneuter Aufwärtstrend fort, nachdem Kryptowährungen in den vergangenen Monaten teils drastische Kurseinbrüche erlebt hatten. Bis zum Rekordhoch des Bitcoins von fast 64.900 Dollar aus dem April fehlt allerdings noch ein gutes Stück.
Nanokapseln aus DNA gegen Viren
Antibiotika helfen – wenn man von Resistenzen absieht – effektiv gegen bakterielle Infektionen. Entsprechende Arzneien gegen Virus-Infektionen sind dagegen sehr selten. Hier helfen vor allem – wie aktuell bei SARS-CoV-2 – aufwendig entwickelte Impfstoffe. Einen neuen Weg zur Virenbekämpfung schlagen nun Wissenschaftler um Hendrik Dietz von der Technischen Universität München ein. Sie fertigten aus Erbgut-Molekülen winzige Nanokapseln, die erfolgreich erste Viren-Typen einfangen und binden konnten. Das berichtet Technology Review.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes Video (TargetVideo GmbH) geladen.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (TargetVideo GmbH) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
(sy)