Zank zwischen Samsung und Toshiba

Die International Trade Commission der USA (ITC) untersucht Vorwürfe des japanischen Konzerns Toshiba gegen die koreanische Samsung.

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Die International Trade Commission der USA (ITC) untersucht Vorwürfe des japanischen Konzerns Toshiba gegen die koreanische Samsung. Es geht um fehlende Lizenzen für die Herstellung verschiedener DRAM- und Flash-Speicherchips, Alpha-Prozessoren und Multichip-Packages (MCPs).

Toshiba verlangt, dass Samsung solche Produkte nicht mehr in die USA einführen dürfe. Laut US-Medien begründet ein Toshiba-Sprecher die Beschwerde bei der ITC mit dem Auslaufen von Cross-Licensing-Abkommen, die rund zehn Toshiba-Patente beträfen.

Die Beschwerde hat Toshiba bereits am 22. April eingereicht; noch am 8. Mai gaben Toshiba und Samsung eine gemeinsame Neuentwicklung von "Network-specific DRAM" auf Basis des von Fujitsu und Toshiba entwickelten Fast Cycle RAM für schnelle Netzwerkprodukte bekannt. Offenbar planen die Kontrahenten weitere Kooperation, die ITC-Klage dient wohl nur als Druckmittel in den Verhandlungen über eine Fortsetzung der Lizenzvereinbarungen. (ciw)