Internet mobil: Wer nicht aufpasst, surft sich arm

Ob per WAP-Handy, Smartphone, PDA oder Notebook -- der mobile Netzzugang kann zur Kostenfalle werden.

vorlesen Druckansicht 30 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Ob per WAP-Handy, Smartphone, PDA oder Notebook -- der mobile Netzzugang kann zur Kostenfalle werden. Wer auf einen schnelleren Übertragungsmodus als das lahme GSM setzt, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Bei GPRS (General Packet Radio Service) zahlt man je nach Provider zwischen 5 und 35 Euro pro übertragenem Megabyte. Bei HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) rechnen die Netzbetreiber nach Zeit ab, weshalb Vielsurfer, die große Datenmengen auf ihre mobilen Geräte holen, damit in der Regel günstiger wegkommen. Sie zahlen zehn bis zwanzig Cent pro Minute und saugen damit ein Megabyte schon ab 36 Cent aus dem Netz.

Weil die Tarifstruktur für die verschiedenen Dienste und Übertragungstechniken sehr unterschiedlich ausfällt, sollte man sich vor Vertragsabschluss genau überlegen, wie oft die Einwahl ins Internet nötig ist, berichtet c't. Ein Tarifvergleich in der aktuellen Ausgabe 9/02 hilft. (se)