Kurz informiert: Google, Tempolimit, Werbe-Targeting, App Store

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Von
  • Isabel GrĂĽnewald
Inhaltsverzeichnis

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Alphabet Inc. und Google eine Geldstrafe in Höhe von 2,4 Milliarden Euro zahlen müssen. Grund sei Googles "marktbeherrschende Stellung als Suchmaschine durch unzulässige Vorzugsbehandlung des eigenen Preisvergleichsdienstes". Im Juni 2017 hatte die EU-Kommission eine Wettbewerbsstrafe gegen Google verhängt, weil der Suchmaschinenriese seinen eigenen Preisvergleichsdienst bevorzugt haben soll, indem er selbigen in den Suchergebnissen ganz oben platziert hatte. Gegen das Urteil kann Google noch beim EuGH vorgehen.

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Die Deutsche Umwelthilfe hat die Grünen vor schweren Folgen für ihre Glaubwürdigkeit gewarnt, falls die mögliche neue Regierung ein generelles Tempolimit auf Autobahnen weiter ablehnt. DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch sagte der dpa, die Umsetzung eines Tempolimits sei die einzige Maßnahme im Verkehrsbereich, die sofort wirke, so gut wie nichts koste und bis zu acht Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr einspare. Sollte eine neue Ampelregierung sich der Einführung des Tempolimits verweigern, will die DUH dieses auf dem Klageweg durchsetzen. Resch zeigte sich zuversichtlich, dass das Gericht weitere kurzfristig wirksame Klimaschutzmaßnahmen wie ein Tempolimit anordnen werde.

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Das detaillierte Werbe-Targeting von Facebook und Instagram wurde in den vergangenen Jahren viel kritisiert. Vorwürfe lauteten unter anderem, dass politische Parteien je nach Zielgruppe sehr unterschiedliche Werbebotschaften ausspielen können. Meta, vormals Facebook, will diese spezifische Auswahl im kommenden Jahr nun wieder einschränken. Dann sollen Kundinnen und Kunden ihre Werbung nicht mehr nach Kategorien wie Gesundheitsdetails, sexuelle Orientierung, religiöse Einstellungen sowie Interesse an politischen oder sozialen Gruppen ausspielen können. Die Werbebotschaft würde sich so an wesentlich gröber gefasste Interessengruppen richten.

Apple muss in rund einem Monat Herstellern von Apps erlauben, auch alternative Zahlungsmethoden auĂźerhalb des App-Store-Ă–kosystems zu integrieren. Der Versuch des Konzerns, gegen diesen Teil eines Urteils einer US-Richterin im Rechtsstreit mit Epic Games vorzugehen, ist nun offiziell gescheitert. Ab dem 9. Dezember darf Apple Anwendungen nicht mehr ablehnen, die dies implementieren.

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(igr)