Kurz informiert: Internet im Amazonas, Datenschutz, Supercomputer, Ingenuity

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Die brasilianischen Behörden und SpaceX-Chef Elon Musk verhandeln über ein Abkommen, wonach das US-Raumfahrt- und Telekommunikationsunternehmen Satelliteninternet im Amazonas-Regenwald bereitstellen und bei der Aufdeckung illegaler Abholzung helfen soll. Das teilte die brasilianische Regierung in dieser Woche mit. Brasiliens Kommunikationsminister Fábio Faria besprach am Montag in Austin, Texas, mit Musk eine mögliche Partnerschaft. In deren Rahmen soll SpaceX seinen Satelliten-Internetdienst Starlink für Schulen und Gesundheitszentren in ländlichen Gebieten sowie für indigene Reservate und andere abgelegene Gegenden bereitstellen. Die Satelliten könnten zudem bei der Erkennung von Verwüstungen im größten Regenwald der Erde helfen, erklärte das Kommunikationsministerium.

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Ein gemischtes Bild von der aktuellen Datenschutz-Lage zeichneten Experten auf der Datenschutzfachtagung der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit in Köln. Während das neue Gesetz zum Datenschutz in der Telekommunikation und bei Telemedien (TTDSG) als neue Grundlage des Datenschutz-Rechts in Deutschland als Fortschritt bewertet wurde, gibt es noch viele Baustellen wie den internationalen Datentransfer. In seinem Grußwort verteidigte der Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-Ups Thomas Jarzombek von der CDU den Datenschutz allgemein. Gleichzeitig forderte der Politiker jedoch auch radikale Vereinfachungen im Interesse der Wirtschaft. So sei die Verteilung der Zuständigkeit der Datenschutzaufsicht auf 16 Bundesländer nicht zielführend. Besser sei ein Kollegialgremium, das für die gesamte Bundesebene einheitlich entscheide.

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Die Supercomputing-Messe SC21 wartet mit einer Bestätigung auf, dass in China die zwei weltweit ersten Exascale-Supercomputer laufen: OceanLight und Tianhe-3. Über deren Existenz wurde bisher gemunkelt, jetzt veröffentlicht David Kahaner des Asian Technology Program neue Details zu den Systemen. Demnach erreicht OceanLight im Linpack-Benchmark eine Spitzenrechenleistung von 1,3 ExaFlops mit doppelter Genauigkeit (FP64) – über einen längeren Zeitraum sind 1,05 ExaFlops drin. Ließe das National Research Center of Parallel Computer Engineering and Technology (NRCPC) den Supercomputer in der Top500-Liste aufführen, wäre er rund doppelt so schnell wie der bisherige Spitzenreiter, der japanische Fugaku.

Wenige Tage vor dem 16. Flug von Ingenuity hat die NASA Videoaufnahmen veröffentlicht, die den bisher schwierigsten Flug des kleinen Mars-Helikopters aus zwei Perspektiven zeigen. Zusammen mit den Aufnahmen des Hubschraubers selbst ergibt sich ein Bild des Flugs aus drei Perspektiven und eine beeindruckende Übersicht über die Arbeit des Geräts und die Routine, mit der er inzwischen unterwegs ist. Durchgeführt hatte Ingenuity den 13. Flug am 4. September – seinem 193. Tag auf dem Mars. Damals war er zwar lediglich 210 Meter weit geflogen, aber dabei über schwierigem Gelände unterwegs und hatte für das Team auf der Erde Fotos aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen.

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(mack)