Nachhaltiger Laptop: Interview mit Framework-GrĂĽnder Nirav Patel
Der Framework-Laptop hat viele Besonderheiten: Besitzer können ihn selbst konfigurieren, erweitern und reparieren. Ersatzteile gibts direkt vom Hersteller.
(Bild: Framework)
Das Start-up Framework verkauft seit Sommer 2021 sein Erstlingswerk in Nordamerika: Das schlicht "Laptop" getaufte Notebook nutzt Intel-Prozessoren der elften Core-i-Generation und hat einen 13,5-Zoll-Bildschirm im 3:2-Format. Diese Eckdaten sind nichts Außergewöhnliches, wohl aber andere Aspekte.
Außer einem analogen Audioausgang hat der Framework Laptop vier identische Schächte, in die man austauschbare Erweiterungskarten steckt. Die reichen entweder USB-C an die Notebookseiten durch oder adaptieren direkt auf USB-A, HDMI, DisplayPort oder einen MicroSD-Kartenleser. Alternativ gibt es auch (Flash-)Speichererweiterungen – quasi USB-Sticks, die bündig mit dem Gehäuse abschließen. Jeder Kunde kann die für sich passende Kombination individuell beim Kauf zusammenstellen oder später andere Karten nachkaufen, wenn sich der Bedarf ändert. RAM und SSD lassen sich aufrüsten.
Zusätzlich schreibt sich Framework ähnlich wie der Smartphone-Hersteller Fairphone Nachhaltigkeit auf die Fahnen: Im eigenen Onlinemarktplatz verkauft das Unternehmen Ersatzteile in "Modulen" getauften Baugruppen. Für einen Austausch stehen ausführliche Reparaturanleitungen bereit; der benötigte Schraubendreher gehört zum Lieferumfang des Notebooks. Und weil der interne Aufbau des Notebooks die nächsten Jahre beibehalten werden soll, stellt Framework mittels Mainboard-Tausch sogar Upgrades auf neue Prozessorgenerationen in Aussicht.
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