Kurz informiert: Messenger, Reporter ohne Grenzen, Apple, Mars
Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.
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EU-Parlament stimmt fĂĽr verknĂĽpfbare Messenger
Das EU-Parlament will die Macht großer Online-Plattformen mit essenziellen Diensten und einer Marktkapitalisierung von über 80 Milliarden Euro und mindestens 45 Millionen Nutzern einschränken. Dazu gehören Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft, Airbnb und Booking.com. Mit einem neuen kartellrechtlichen Werkzeugkasten sollen dominante "Gatekeeper" im Netz davon abgehalten werden, unfaire Praktiken auszuüben. Unter anderem sollen diese "Torwächter" ihre Messenger-Dienste und andere Begleitprodukte wie News-Feeds bei sozialen Netzwerken künftig interoperabel gestalten.
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DĂĽstere Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat weltweit noch nie so viele inhaftierte Journalisten gezählt wie in diesem Jahr. Hauptverantwortliche für den Anstieg seien die Regierungen in Belarus, Myanmar und China. Mit Stand zum 1. Dezember saßen weltweit 488 Medienschaffende im Gefängnis, nur weil sie ihre Arbeit getan haben. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 20 Prozent, wie die Organisation in ihrer Jahresbilanz der Pressefreiheit schreibt. Reporter ohne Grenzen griff einige Fälle als besonders besorgniserregend heraus. Zu ihnen zählt der Wikileaks-Gründer Julian Assange, dem im Falle einer Auslieferung in die USA bei einer Verurteilung bis zu 175 Jahre Haft drohen.
Apple verschiebt RĂĽckkehr ins BĂĽro
Apple-Mitarbeiter können länger im Homeoffice bleiben. Statt, wie zuletzt vorgesehen, am 1. Februar 2022 für drei feste Tage pro Woche in die Büros zurückkehren zu müssen, startet Apples geplantes Hybrid-Arbeitsmodell nun zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt. Das gab Apple-Chef Tim Cook gegenüber Mitarbeitern bekannt. Apples Management hält allerdings die gemeinsame Arbeit vor Ort für "essenziell für Apples Firmenkultur und Zukunft".
Wasser im größten Canyon des Sonnensystems
Der Mars-Orbiter TGO der ESA hat am Boden des größten Canyons auf dem Mars "signifikante Mengen" von Wasser gefunden und das verantwortliche Forschungsteam überrascht. Wenn bisher Wasser – in der Form von Eis – auf dem Mars gefunden wurde, dann vorrangig an den Polen. Auf niedrigeren Breitengraden seien – zumindest an der Oberfläche – bislang nur geringe Mengen nachgewiesen worden. Das nun entdeckte wasserreiche Gebiet direkt unter der Oberfläche im Valles Marineris hat ungefähr die Größe der Niederlande. In welchem Aggregatzustand das Wasser vorliegt, geht aus den Messungen nicht hervor.
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(igr)