i-mode erreicht die USA
Noch in diesem Jahr soll der Handy-Dienst i-mode auch in den USA gestartet werden. Dazu hat NTT DoCoMo seinen US-amerikanischen Partner AT&T Wireless mit ins i-mode-Boot geholt.
Noch in diesem Jahr soll der Handy-Dienst i-mode auch in den USA gestartet werden. Der japanische Mobilfunkriese und i-mode-Erfinder NTT DoCoMo will seinen Service über den US-amerikanischen Partner AT&T Wireless anbieten, an dem er einen Anteil von 15 Prozent hält. Das verkündete DoCoMo-Chef Keiji Tachikawa am Rande der Konferenz Wireless 2002 in Orlando.
In den USA können Nutzer mit Inhalten, die über mobile Geräte abgerufen werden, nicht so viel anfangen wie in Europa oder Asien. Nach Schätzungen von Marktforschern versenden US-Amerikaner gerade mal 350 Millionen Textnachrichten pro Monat durch die Mobilfunknetze. Zum Vergleich: In Europa werden pro Monat etwa 30 Milliarden SMS-Nachrichten verschickt.
NTT DoCoMo dürfte es daher sehr schwer haben, seinen Dienst in den USA erfolgreich zu platzieren. Man sei sich dessen bewusst, sagte AT&T-Wireless-Sprecher Ritch Blasi. "Wir lassen uns intensiv von NTT DoCoMo beraten. Hier gibt es andere Bedürfnisse der Kunden, und wir überlegen gerade, wie wir die befriedigen können."
In Japan haben sich in den letzten drei Jahren 31 Millionen Nutzer für DoCoMos Service angemeldet. Am vergangenen Samstag startete E-Plus i-mode in Deutschland und ist damit der erste europäische Mobilfunk-Carrier, der den japanischen Service anbietet. In den nächsten Wochen folgen Starts in Holland und Belgien. (hob)