Meta: Spätere vollständige Öffnung der US-Büros, Rückkehr nur mit Booster

Mitarbeiter des Meta-Konzerns sollen frühestens ab Ende März wieder in die US-Büros zurückkehren. Eine Auffrischungsimpfung ist dafür Pflicht.

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(Bild: Michael Vi/Shutterstock.com)

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Die Omikron-Variante des Coronavirus führt zu einer Verschiebung der vollständigen Öffnung der Büros für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Facebook, Instagram und WhatsApp in den USA. Wie das Wall Street Journal berichtet, sollen die US-Büros nicht vor Ende März, genauer den 28. März, komplett wieder geöffnet werden. Bisher sollte der Regelbetrieb schon im Januar erfolgen. Als Voraussetzung für die Rückkehr in die Büros müssen die einzelnen Mitarbeiter dann eine COVID-19-Booster-Impfung nachweisen.

"Auffrischungen bieten einen erhöhten Schutz", sagte ein Meta-Sprecher laut Angaben des Wall Street Journal. Aufgrund der nachgewiesenen Wirksamkeit der Auffrischungsimpfung werden die bestehenden Regeln einer konzernweiten Impfpflicht nun dahin gehend erweitert, dass für eine Rückkehr in die Büros zusätzlich zur zweifachen Impfung ein Booster erforderlich ist, sagte er.

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Allerdings müssen nicht alle Beschäftigten des Meta-Konzerns bereits ab dem 28. März wieder im Büro arbeiten. Sie können auch erst nach drei bis fünf Monaten zurückkehren. Zusätzlich ermöglicht Meta ihnen, Vollzeit aus der Ferne zu arbeiten. Dazu müssen die Beschäftigten einen entsprechenden Antrag bis zum 14. März stellen. Bis zum gleichen Datum müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mitteilen, ob sie bereits ab Ende März wieder im Büro arbeiten möchten oder erst später zurückkommen wollen.

Neben Facebook hatten auch andere große US-Konzerne die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in ihren US-Büros verschoben, darunter Google und Apple. Google hatte dazu die für den 10. Januar geplante Rückkehr aller im Homeoffice Beschäftigten aufgrund steigender Omikron-Infektionen bereits Mitte Dezember auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Zudem wurde ihnen eine Impfpflicht auferlegt, um in den Büros arbeiten zu dürfen. Impfunwillige will Google sanktionieren und gegebenenfalls zunächst in einen für 30 Tage bezahlten Urlaub, dann für maximal sechs Monate in einen unbezahlten Urlaub schicken und ihnen danach gegebenenfalls kündigen.

Bei Apple in den USA gilt keine konzernweite Impfpflicht, sondern nur eine Impfempfehlung. Apple-Chef Tim Cook empfahl seinen Angestellten bereits Mitte Dezember auch eine Auffrischungsimpfung. Gleichzeitig wurde der für den 1. Februar angedachte Start eines Hybrid-Arbeitsmodells, bei denen die Apple-Belegschaft an drei festen Tagen wieder in die Büros kommen sollte, auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Wer will, kann aber bereits jetzt im Büro arbeiten.

(olb)