Sun stellt neue Einsteiger-Server vor
Mit dem neuen Vier-Wege-Server Fire V480 bietet Sun ein neues Produkt für den umkämpften Markt der Entry-Level-Server an.
Mit dem neuen Vier-Wege-Server Fire V480 bietet Sun ein neues Produkt für den umkämpften Markt der Entry-Level-Server an. Die Maschine schließt die Lücke zwischen dem Fire V280R (2 Prozessoren, 8 GByte RAM) und dem Fire V880 (8 Prozessoren, 64 GByte RAM). Das 5-HE-Einschubgehäuse bietet Platz für bis zu vier UltraSPARC-III-Cu-Prozessoren, 32 GByte RAM, zwei FibreChannel- (FC-)Festplatten, sechs PCI-Erweiterungskarten (2x 64 Bit/66 MHz, 4x 32 Bit/33 MHz) und ein DVD-Laufwerk (EIDE). Zwei 10/100/1000-MBit-Ethernet- und ein FibreChannel-Adapter sind bereits integriert.
Die Grundkonfiguration mit zwei 900-MHz-Prozessoren, 4 GByte Speicher und zwei 36-GByte-Festplatten ist ab etwa 23.000 US-Dollar zu haben, eine Bundle dieser Konfiguration mit einem Sun StorEdge T3 Array mit neun 36-GByte-Disks kostet etwa 44.600 US-Dollar.
Damit greift Sun den zurzeit von "Intel-based"-Servern dominierten Markt an, auf dem Firmen wie Dell, IBM, HP/Compaq oder Fujitsu-Siemens mit Xeon-Systemen zielen. Geräte wie IBMs eServer xSeries 360 kosten beispielsweise ab 13.200 US-Dollar (2 Intel Xeon MP 1,5 GHz, 2 GByte PC1600-RAM); eine ähnliche Konfiguration gibts bei Dell ab etwa 15.300 US-Dollar (PowerEdge 6650).
Die Aufrüstung der Grundkonfiguration des Sun Fire V480 mit einem weiteren Prozessor-/Speichermodul auf ein 4-Wege-System mit 8 GByte Speicher kostet laut Sun Store allerdings 28.000 US-Dollar Listenpreis.
Sun bewirbt seine Server unter anderem mit dem Benchmark SPECweb99_SSL, bei dem ein Fire V480 mit vier UltraSPARC-III-Cu-CPUs mit 568 Verbindungen eine Leistung erziele, an die "keiner der heute auf dem Markt befindlichen Wintel-Server heranreiche". Der Benchmark misst die Systemleistung eines Servers bei per SSL abgesicherten Web-Transaktionen; die SSL-Verschlüsselung stellt hohe Anforerungen an die Rechenleistung. (ciw)