5K-Alternative: LGs UltraFine für Macs soll zurückkehren
Wer etwas weniger Geld ausgeben möchte als für das Apple Studio Display, kann demnächst wieder zu einem Konkurrenzmodell greifen.
Der UltraFine 5K ist gut für Macs geeignet.
(Bild: Apple)
Apples neues Studio Display wird nicht der einzige 5K-Bildschirm bleiben, der gut an die Mac-Nutzung angepasst ist. Hersteller LG, der für Apple seit Jahren ein entsprechendes Display offeriert hatte, wird sein Gerät in wenigen Wochen wieder in den Handel bringen. Das teilte die Firma gegenüber dem Wall Street Journal mit.
Versorgungsprobleme bei Komponenten
Der 27-Zoll-Monitor namens UltraFine 5K, der eine ähnliche Bildqualität wie das Studio Display haben soll – also ohne Mini-LED-Backlight und HDR auskommt –, werde weiter gefertigt, obwohl die Hardware aktuell nur noch schwer zu bekommen ist. Apple selbst hatte den Schirm mit Erscheinen des Studio Display aus seinem Online-Laden und wohl auch aus den eigenen Apple Stores entfernt. Ob er dorthin zurückkehrt, bleibt unklar.
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Laut LG hat man derzeit Schwierigkeiten, genügend Komponenten zu beziehen; ab April soll sich die Liefersituation aber verbessern. Das Gerät wird dann über reguläre Händler erworben werden können. Im heise-Preisvergleich ist derzeit eine nicht mehr verfügbare Apple-Variante des Schirms gelistet, außerdem die Version für den regulären Handel. Letztere ist in kleineren Stückzahlen ab 1220 Euro zu haben. Apple möchte für sein Studio Display 1750 Euro.
Mit Webcam, aber ohne A13
Die Ausstattung des LG UltraFine 5K ist vergleichsweise ähnlich wie beim Studio Display, das allerdings hochwertiger verarbeitet ist (Alu statt Kunststoff). So steckt oberhalb des 5120 mal 2880 Pixel umfassenden Panels eine Webcam, allerdings mit geringerer Auflösung als beim Studio Display. Die Lautsprecher tönen deutlich weniger voluminös, es fehlt zudem ein Mikrofonarray wie beim Studio Display. Es gibt insgesamt vier USB-C-Anschlüsse, einer davon Thunderbolt für den Mac.
Dank der 5K-Auflösung ist ein adäquates Retina-Scaling mit dem LG-Bildschirm möglich, genau wie man es vom Studio Display kennt. Beiden Geräten ist allerdings gemeinsam, dass ihnen wirklich aktuelle Bildschirm-Technik abgeht. Näheres dazu lesen Sie in der kommenden Ausgabe von Mac & i – Abonnenten erhalten den Test von Studio Display und Mac Studio vorab.
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(bsc)