Kurz informiert: Cyberattacken, Tankrabatt, Feinstaubbelastung, Exoplaneten

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

US-Präsident Joe Biden warnt vor russischen Cyberangriffen in den USA und dem Einsatz von Chemie- und Biowaffen in der Ukraine. Russland behaupte, dass die Ukraine biologische und chemische Waffen habe. Das sei ein klares Zeichen dafür, dass Russlands Präsident Wladimir Putin den Einsatz beider Waffen in Erwägung ziehe, sagte Biden in einer Rede vor Führungspersönlichkeiten verschiedener Unternehmen. Eines der Instrumente, die Putin aber am ehesten einsetzen werde, seien Cyberangriffe. Der US-Präsident forderte Firmen in den USA auf, ihre Schutzmaßnahmen zu stärken. Auch die deutsche Bundesregierung hatte vor möglichen Cyberattacken gewarnt und an Unternehmen appelliert, sich ihrer Abwehrfähigkeit zu versichern und die Warnhinweise der zuständigen Behörden ernst zu nehmen und umzusetzen.

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Der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, rät im Umgang mit hohen Sprit- und Energiepreisen zur gezielten Entlastung von Bürgern mit niedrigen Einkommen. "Pauschale Tankrabatte oder Energie- und Mehrwertsteuerbefreiungen für Kraftstoffe sind ökonomisch wie auch klimapolitisch der falsche Weg", sagte Messner der dpa. Höhere Kosten für Heizen und Mobilität dürften "nicht mit der Gießkanne" abgefedert werden. Zur Entlastung von Autofahrern schlägt Messner einen Zuschuss vor, der sich an der pro Jahr für Arbeitswege zurückgelegten Entfernung orientieren solle.

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In keinem Land auf der Welt werden die Qualitätsrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation für die Feinstaubbelastung eingehalten. Zu diesem Schluss kommt das Schweizer Unternehmen IQAir, das auf Luftqualität spezialisiert ist, in seinem neuesten Bericht für das Jahr 2021. Deutschland kommt im Länder-Ranking auf den 89. Platz; dabei ist Berlin die am stärksten mit Feinstaub belastete Stadt im Land. Die WHO sieht Luftverschmutzung neben dem Klimawandel als eine der größten umweltbezogenen Bedrohungen für die menschliche Gesundheit an.

Vor genau 30 Jahren wurde der erste Exoplanet der Welt vorgestellt. Nun hat die Zahl der bestätigten Exoplaneten die Marke von 5000 überschritten: Im Exoplanetenarchiv der NASA stehen seit dem jüngsten Update genau 5005 Exoplaneten, hinzu kommen noch einmal 8709 sogenannte Kandidaten. Lediglich vier Prozent der bestätigten Exoplaneten ähneln bezüglich ihrer Größe der Erde und sind vergleichbare Gesteinsplaneten.

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(igr)