Kurz informiert: Russland, Elektroautos, Graphcore, Play Store

Unser werktäglicher News-Überblick fasst die wichtigsten Nachrichten des Tages kurz und knapp zusammen.

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Inhaltsverzeichnis

Russland könnten durch den Ukraine-Krieg innerhalb von eineinhalb bis zwei Monaten die Datenspeicher ausgehen. Das meldet das US-Onlinemagazin Bleepingcomputer unter Berufung auf die russische Zeitung Kommersant. Grund dafür seien zwei sich verstärkende Entwicklungen: Zum einen haben sich zahlreiche westliche Cloud-Provider aus Russland zurückgezogen, zum anderen steigt der dortige Speicherbedarf, unter anderem durch Smart-City-Projekte und extensive Videoüberwachung mit Gesichtserkennung. Laut Kommersant brauchen die Betreiber von Rechenzentren Hilfe, weil die Preise für Speicher und Server um ein Vielfaches gestiegen seien, die Banken keine Kredite mehr vergeben und die Logistikkette gestört sei.

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Bundesverkehrsminister Volker Wissing will die Menschen in Deutschland mit finanziellen Anreizen vom Elektroauto überzeugen. "Wir könnten Photovoltaikanlagen in Privathäusern fördern und dazu ein Ladegerät für Elektroautos. Den selbst erzeugten Strom könnten die Bürger kostenlos für den eigenen Verbrauch und ihr eigenes Elektroauto nutzen", sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Beim Ausbau der Lademöglichkeiten setze er auf die Privatwirtschaft. Für Tankstellenbetreiber etwa sei das ein spannendes Geschäftsmodell.

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Das Karlsruher Institut für Technologie nutzt in der KI-Forschung die Technologie von Graphcore und öffnet ab sofort seine Ressourcen am Hochleistungsrechner Karlsruhe interessierten Forschungsprojekten. Die Karlsruher setzen auf den Anbieter, um die KI-Forschung zu beschleunigen, und betreiben nach eigenen Angaben das erste wissenschaftliche Hochleistungsrechenzentrum in Deutschland, das auf Graphcore setzt. Für den KI-Chiphersteller mit Unternehmenssitz im englischen Bristol dürfte das einen Meilenstein darstellen.

Spotify ist die erste App, die im Android Play Store international eine alternative Bezahlmethode einsetzen darf. Üblicherweise müssen App-Anbieter das Bezahlsystem von Google nutzen – und dafür eine Provision an den Android-Entwickler abgeben. Von dieser harten Linie rückt Google nun erstmals ab. Offen ist noch, ob die Spotify-Bezahlmethode günstiger ist als das Google-Angebot. Google spricht von einem Pilot-Projekt und schreibt, dass künftig weitere ausgewählte App-Entwickler ihre eigene Bezahlmethode in ihre Anwendungen integrieren dürfen.

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(igr)