Bertelsmann stützt erneut Internet-Tochter Pixelpark
Der Bertelsmann-Konzern stützt erneut seine mit Verlusten kämpfende Internet-Tochter Pixelpark.
Der Bertelsmann-Konzern stützt erneut seine mit Verlusten kämpfende Internet-Tochter Pixelpark. Der Mehrheitsgesellschafter habe einen weiteren Forderungsverzicht ausgesprochen, der nun das gesamte, an Pixelpark vergebene Darlehen von 40 Millionen Euro umfasse, teilte der am Neuen Markt notierte Internet-Dienstleister am Montagabend mit. An der Börse lagen Pixelpark am Abend mit mehr als fünf Prozent im Plus bei 2,40 Euro.
Ohne die Stützungsmaßnahmen der Bertelsmann AG, die 60,3 Prozent der Anteile hält, hätte Pixelpark Experten zufolge das Aus gedroht. Mit den Maßnahmen soll die Eigenkapitalbasis von Pixelpark gestärkt werden. Die liquiden Mittel betrugen laut Pixelpark zum 31. März dieses Jahres 19,8 Millionen Euro. Ende 2001 waren es noch 27,7 Millionen Euro. Nach misslungenen Zukäufen und schweren Rückschlägen im Ausland konzentriert sich das Unternehmen inzwischen wieder auf das Kerngeschäft und hofft nach Angaben vom Mai, noch in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. 2001 hatte Pixelpark einen Rekordverlust von 86 Millionen Euro ausgewiesen bei einem Umsatz von 81,3 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2002 betrug der Konzernverlust 0,4 Millionen Euro. (dpa) / (wst)