Diskriminierungsvorwürfe gegen Sun
Das US-Justizministerium prüft, ob eine Untersuchung gegen Sun eingeleitet wird, weil die Firma bei Entlassungen ausländische Angestellte mit so genannten H1B-Visa bevorzugt behandelt.
Das US-Justizministerium prüft, ob eine Untersuchung gegen Sun eingeleitet wird, weil die Firma bei Entlassungen ausländische Angestellte mit so genannten H1B-Visa bevorzugt behandelt. Die Zahl dieser befristeten Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen, die in in etwa vergleichbar mit der deutschen Green Card sind, war im Oktober 2000 für zunächst drei Jahre von 115.000 auf 195.000 erhöht worden.
Die Untersuchungen wurden nach US-Medienberichten initiiert durch eine Beschwerde des ehemaligen Sun-Angestellten Guy Santiglia, der behauptet, Sun hätte im vergangenen Herbst – als der Konzern 3900 Stellen gestrichen hatte -- bevorzugt US-Bürger entlassen, um Löhne einzusparen. Eine Sprecherin von Sun widersprach gegenüber US-Medien dieser Darstellung. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs verzeichnete Sun bei einem Umsatz von 3,1 Milliarden US-Dollar einen Verlust von 26 Millionen US-Dollar. (wst)