Microsoft umwirbt Unix-User

Der Redmonder Software-Konzern will seine Anstrengungen verstärken, Kunden für einen Umstieg von Unix auf Windows zu motivieren.

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Microsoft nutzt seine derzeit in Anaheim, Kalifornien, stattfindende Konferenz MEC, um in einem erneuten Anlauf Kunden dazu zu bekehren, von Unix auf Windows zu migrieren. Die damit einhergehenden Angebote firmieren unter dem Akronym "MSUM", was für "Microsoft Solution for Unix Migration" steht. Neue Produkte hat man indes nicht anzukündigen: Hinter der Initiative steckt viel mehr das Bündeln bestehender Angebote sowie Veröffentlichungen, in denen Microsoft und seine Partner über Projekterfahrungen bei einer solchen Umstellung berichten.

Für all diejenigen, die noch nicht davon überzeugt sind, dass Windows "Geschäftsvorteile verspricht, ein größeres Lösungsrepertoire bereithält und reichhaltigere Funktionen für die Bedürfnisse des Enterprise Computing bietet", wie es in Redmond heißt, hat Microsoft seine Argumente gesammelt. Zahlreichen mit "Migrating to Windows from Unix and Linux" überschriebene Artikel zeigen Wege des Umstiegs, aber auch der Integration von Windows und Unix auf. Der Großteil freilich promotet die von Microsoft bereitgestellten Werkzeuge, etwa die Services for Unix (SFU) mit Interix -- einer Unix-Umgebung unter Windows, die Microsoft schon 1999 aufgekauft hat. (ps)