Photonik-Spezialist ADVA verringert Verluste

Es ist eigentlich keine gute Zeit für Telecom-Ausrüster; ADVA, spezialisiert auf optische Netze, konnte die Verluste immerhin verringern und hofft auf steigende Umsätze.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Es ist eigentlich keine gute Zeit für Telecom-Ausrüster und schon gar nicht für die Spezialisten der optischen und photonischen Netze -- angesichts der Krise der Telekommunikationsbranche und Überkapazitäten bei den Backbones taumeln die Hersteller von einem finanziellen Loch in das andere; einzelne ziehen sich aus bestimmten Segmenten des Marktes für optische Netze zurück. Auch ADVA, der Spezialist für optische Netzwerke und Wavelength Division Multiplexing aus Martinsried, musste bereits drastische Verluste hinnehmen. Nun aber gibt es bei der Firma Hoffnungszeichen: Im zweiten Quartal fiel nur noch ein kleines Minus an.

ADVA habe das zweite Quartal in Folge mit operativ schwarzen Zahlen abschließen können, hieß es in Martinsried. Der Proforma-Fehlbetrag hat 0,2 Millionen Euro betragen, teilte die ADVA Optical Networking AG mit. Analysten hatten mit einem Minus von 0,7 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz lag mit 22,3 Millionen Euro rund 9 Prozent unter den Erlösen des Vorjahreszeitraums, kletterte aber im Vergleich zum Vorquartal um 3,3 Prozent. Insgesamt betrug der Verlust 3,7 Millionen Euro; im zweiten Quartal 2001 waren es noch 17,4 Millionen Euro. Im laufenden dritten Quartal rechnet ADVA mit einem Umsatz zwischen 20 und 25 Millionen Euro. (jk)